WTF is HDR?

Bei HDR Bildern werden mehrere unterschiedliche Belichtungen eines identischen Motivs zu einer Aufnahme zusammengesetzt um dabei einerseits richig belichtete dunkle Stellen mit gleichzeitig richtig belichteten hellen Bildteilen zu vereinen.

Ergebnisse sind oft Bilder die realistisch, oder aber auch wie gemalt und psychodelisch aussehen. Interessierte findens mehr Informationen auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range

Ich erstelle meist aus einem RAW die HDR Bilder, da ich mir den Aufbau eines Stativs erspare 😉

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11 Antworten auf WTF is HDR?

  1. ingo sagt:

    ich finde HDR auch sehr spannend und ich versuch mich auch immer wieder mal an einer meiner Aufnahmen. Was mir bei HDR meist wenig gefällt, ist wenn es übertrieben eingesetzt wird und die Bilder dann zu künstlich wirken. Hier nicht über die Stränge zu schlagen fällt mir oft schwer und dann gefällt mir das Bild nicht mehr, wenn ich es mir ein paar Tage später wieder anschaue…

    Ein HDR Bild, dass ich auf meinem Blog schon vor ein paar Wochen gepostet habe:

    http://www.di-bella.de/?p=29

  2. olli sagt:

    Gerade mit „über die Stränge schlagen“ kann man abgefahrene Effekte mit HDR erzielen. Ich habe kürzlich eben auch mal wieder damit herumgespielt – das Ergebnis sieht nicht mehr aus wie ein Foto und hat keinen Bezug mehr zur Realität… sieht mehr aus, als hätte ich ein gemaltes Bild ab fotografiert. hmm… bin kein Freund von.

    Welche Software kann man empfehlen?

    Für MacOSX fallen mir spontan folgende ein:

    qtpfsgui -> opensource und free
    photomagix -> abgespeckte Version free, ansonsten kostet.
    Photoshop -> das kann sich ja keiner leisten

  3. Bastie sagt:

    Ich finde die HDR Technik auch wahnsinnig spannend. Leider hatte ich erst einmal die Gelegenheit eines zusammenzubauen. Hoffe mal das wird sich noch ändern.

    @Christoph Wie machst du das eigentlich mit RAW? Und welche Software setzt du ein?

  4. Henric sagt:

    Wieso kann man eigentlich ein HDR-Bild aus einer Raw-Datei machen?

    die unterschiedlichen Dynamik-Bereiche werden doch schließlich durch eine physikalisch andere Belichtung, also durch Veränderung der Blende oder der Aufnahmedauer erzielt. Das kann doch in einer einzelnen Raw gar nicht drin sein, oder?

    Ich habe außerdem gelesen, dass der Kontrastumfang eines CMOS ungleich geringer ist als der von klassischem Film – umso mehr stutze ich, wenn ich lese, dass man aus Raw ein HDR-Bild herausholen möchte.

    Bitte um Aufklärung!

    Henric

  5. olli sagt:

    Hi Henric,

    das OpenSource-Tool Qtpfsgui (http://qtpfsgui.sourceforge.net) bietet die Möglichkeit aus einer RAW-Datei ein HDR zu erstellen.

    Mir war bis vor kurzem auch nur der klassische Weg bekannt, aus mehreren LDR’s (Low Dynamic Range), besser gesagt, aus unterschiedlich belichteten jpg’s ein HDR-Bild zu bauen.

    Deine Frage ist somit berechtigt und meine Antwort relativ simple (vermutlich nicht das was du lesen möchtest). Ein RAW beinhaltet wesentlich mehr Bildinformationen und ist wie ein Negativ zu betrachten. Sprich, aus einem RAW lassen sich mehrere unterschiedlich belichtete jpgs generieren, welche dann wieder zu einem HDR zusammengefasst werden können.

    Zu der technischen Betrachtung in Bezug auf den CMOS kann ich leider nichts dazu sagen. Der Vorteil ist halt, es reicht ein Foto, welches man aus der Hand knipsen kann und man spart sich das Stativ.

    Darüberhinaus, dies wäre ein interessantes Projekt zu untersuchen, ob es tatsächlich unterschiede in der Dynamik eines HDR’s gibt, welches mit 3 Jpg’s oder mit 1 RAW erstellt wurde.

    Olli

  6. christoph sagt:

    Ein Weiterer Vorteil für HDR aus einem RAW ist: Man kann HDRs von bewegten Objekten machen. ( Sport, Tiere, Wasser, usw. )

    Den anderen Versuch werde ich bei Gelegenheit mal durchführen. § JPGs und 1 RAW vom selben object. Daraus 2 HDRs – mal sehen obs einen ( sichtbaren ) Unterschied gibt…

  7. Ruth sagt:

    Ich habe hier auch versucht etwas dazu zu schreiben. Ich finde den nterschied zwischen jpg unfd RAW so enorm, dass ich nur noch mit RAw arbeite. Ich benutze Photoshop als Software und arbiete auch mit Bildmontagen und Masken. Das automatische Tool, dass dieser anbietet habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Steht aber auf dem Plan.

    Gruß aus einem anderen blog
    Ruth

  8. Ruth sagt:

    nochmal Thema HDR… Ich habe inzwischen einiges ausprobiert, auch ein paar nette Ergebnisse. Aber als ausgebildete Printerin kommen mir doch ein paar Zweifel, was vernünftige Wiedergabe angeht. Haben schon Bildschirme ihre Probleme bei 32 bit Farbtiefe… ist das im erst recht Print ein Problem. Selbst nach dem Umwandeln in LDR, riskiert man z.B. bei RGB (ich wandele daher vorher in CMYK um) Einstellungen und Tintendruckern, dass sie so satt Farbe auf Papier bringen, dass vieles zugeklatscht wird.
    Druckt ihr eure Bilder überhaupt noch aus? Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?

  9. Gerhard sagt:

    Ich habe garkeinen Drucker, ich gebe es immer zum ausdrucken und ja, ich mache das sehr häufig. Ein Foto auf dem passenden Papier in Händen zu halten ist nochmal was ganz anderes als nur auf dem Bildschirm zu betrachten.
    Hatte Anfangs auch Probleme das von der Druckerei die Bilder viel zu knallig oder zu dunkel ankamen. Speziell natürlich bei denen ich noch etwas EBV gemacht hatte. Hab darauf hin meinen Bildschirm mit Referenzbildern des Druckers kalibriert etc. Seither, finde ich, klappt das besser. Ich bin zufrieden.

    Das hat sich aber jetzt nur aufs ganz normale ausdrucken bezogen, mit HDR hab ich keine Erfahrung.

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