Erste Erfahrungen mit Nachtaufnahmen

Hallo zusammen,

wie Alex ja schon geschrieben hat, haben wir am Mittwoch eine kleine Fototour durch das nächtliche Nürnberg gemacht. Wir zwei blutige Anfänger hatten uns das Gebiet rund um den Nürnberger Business-Tower ausgesucht. Ich habe bisher noch nie Nachtaufnahmen mit einer DSRL gemacht. Ich zeige euch hier mal — die meiner Meinung nach — vier gelungensten Aufnahmen. Bitte um Kritik, was man daran alles besser machen kann, worauf es ankommt bei Nachtaufnahmen. Wie gesagt, wir haben hier noch keinerlei Ahnung…wir möchten uns ja schließlich verbessern! 🙂

 

Dieses Bild vom Business-Tower entstand von der Dachterrasse des B2 Karree. Dort oben war es leider nur sehr windig, die Terrasse war mit einem Holzboden versehen und mein Stativ ist leider nicht das stabilste. Ich habe das Bild beschnitten, da ich mit meinem 17-55’er Objektiv nicht wirklich nah genug ran kam. 🙂

Das zweite wie man sieht, direkt davor, nur wurde es total schief. Durch den Sucher hat es gar nicht so krumm ausgeschaut. Das üben wir nochmal! 😉

 

Die folgenden zwei Bilder haben wir auf einer Brücke, die den Wöhrder See an einer relativ schmalen Stelle überquert, geschossen. Wie man vielleicht erkennen kann, ist das eine Art Doppelbrücke für Fußgänger und Radfahrer sowie direkt nebendran eine stylische alte Bahnbrücke.

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5 Antworten auf Erste Erfahrungen mit Nachtaufnahmen

  1. Uwe Mayer sagt:

    Das zweite Bild spricht mich an. Das anstrahlen der Außenhaut und die Verlängerung des Lichscheins über das Gebäude hinaus geben dem ganzen etwas ätherisches. Das Überstrahlen der Außenhaut ist OK, aber eine Belichtungsstufe weniger hätte sein dürfen.
    Nach oben hin würde ich mir mehr Platz wünschen. Mit bloßem Auge sind solche Effekte übrigens meistens schlecht zu erkennen, das Experiment lohnt.

    Die Szene aus dem dritten Bild würde ich künftig mal als HDR-Experiment wagen.

    Zu den Bildern eins und vier: was hat Dich bewogen diese Bilder zu nehmen? Eine gleißende Lichsäule über der dunklen Stadt? Eine Szene fast ohne Licht bei der die Monster anfangen aus ihren Verstecken zu kriechen?
    Was immer Dein Auge in den Bann gezogen hat, es fotografisch wirksam umzusetzen erfordert wahrscheinlich einige Überlegung und Rumspielen.
    Trotzdem: weiter so und nicht aufhören mit dem Experimentieren.

  2. Thomas sagt:

    Tolle Aufnahmen! 🙂

  3. Andreas sagt:

    Mir gefallen die ersten drei Fotos sehr gut. Außerdem zeigen mir die Bilder noch mehr meinen Bedarf an einem Stativ 🙂

  4. Denny sagt:

    Nachtaufnahmen sollten meiner Meinung nach, entgegen der Bezeichnung, nicht bei Nacht gemacht werden. Besser ist zur blauen Stunde, entweder abends oder morgens. Das hat gleich mehrere Vorteile:

    1. Der Himmel ist nicht schwarz, sondern, je nach Wetterbedingungen, schön blau oder rötlich/violett.
    2. Sind Wolken am Himmel, hat man auch noch Zeichnung im Himmel, anstatt einer großen schwarzen Fläche.
    3. Die Kanten saufen nicht ab, sondern heben sich noch vom Himmel ab.

    Das sind auch die Gründe, warum ich zum Ende der blauen Stunde meistens zusammenpacke :-).

    Bei den ersten beiden Bildern bietet sich DRI oder HDDI (wie auch immer man es bezeichnen würde) an. Das Dritte finde ich gut, da muss man nicht unbedingt ein DRI draus machen. Die Lampen sind zwar überstrahlt, aber das ist hier meiner Meinung nach ok. Das Vierte ist mir insgesamt etwas zu dunkel und die Lampe hängt mir zu sehr am Bildrand. Das Vierte könnte zudem etwas spannender sein. Ein vorbeifahrendes Fahrrad mit eingeschaltetem Licht würde hier etwas Dynamik ins Bild bringen und Spannung erzeugen.

    Wie Uwe schon gesagt hat: Üben, üben, üben :-).

  5. Ruth sagt:

    Stimmt Nachtaufnahmen sind nicht einfach. Ich war gestern auch draußen mit Stativ unterwegs Bewegungsaufnahmen vom Rummelplatz machen. Mein Fazit von gestern:
    Auch ich muss sagen, es haut nicht hin irgendetwas zu fotografieren nur weil es Nacht ist und es Lichter hat. Ungewollte
    Einzelheiten bekommen mehr Aussgae als man ihnen beim Fotografieren zu gebilligt hat. (grrr… soviele Schilder auf Karussels hätte ich nicht vermutet)
    Es ist nicht so einfach die richtige Menge Licht (Belichtungszeit) zu finden, zuviel ist einfach nicht schön und scharf sollte es trotzdem sein.
    .. und ich bin froh ein (schweres) aber sicheres Stativ zu haben.
    .. der Spaß den man nachts hat, ist wunderbar:).. am libesten würde ich heute nochmal.. nur wann soll ich das alles bearbeiten 😉

    zu den Bildern hier: Der Turm ist ein schwieriges Motiv, so gerade und ohne stilistische Merkmale. In Bild 1 finde ich ihn zu mittig platziert. (auch in der Länge ist der Platz nach oben (Himmel) genausogroß wie die Turmhöhe. Habt ihr das Hochformat wegen des Turmes gewählt? Muss man nicht. Das Lichtspiel um den Turm ist schön, Schärfe stimmt auch.

    Bild2: die Stürzenden Linien sind hier für mich ok. verleiht der Sache Dramatik. auch ich finde ein bisserl zuviel Licht hat der Tower.
    Bild 3 ist in Ordnung nach meinem Geschmack (Perspektive, Schärfe, Licht)
    Bild 4: Mauer nicht ganz scharf oder? Kompositorisch Lampe zu weit draußen, ja finde ich auch.
    schönen RestSonntag 🙂

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