Linien am Ammersee

Zum Baden war es etwas zu kühl, aber das Licht war fantastisch. So wurde es ein recht kreatives Wochenende am Ammersee. Hab mal ein bisschen mit Linien und Perspektive gespielt, um zu sehen wie der Linienverlauf den Bildeindruck beeinflusst. Am Nördlichen Teil des Ostufers gibt es einige schöne Stege, Boots- und Badehäuschen.

Das nächste mal werde ich versuchen den Fluchtpunkt noch etwas aus der Mitte nach rechts unten zu rücken… ein Königreich für ein Stativ … 😉

Durch den etwas feuchten Sommer hat der See viel Wasser. Oft reicht es bis an den Wegesrand oder sogar bis über die ersten Grasnarben. Es ist glasklar und hat eine leicht grünliche Färbung. Sieht aus wie flüssige Lebenseregie. Für das folgende Bild hätte ich mir etwas mehr Licht gewünscht, um die Belichtungszeit etwas kürzer um bekommen und die Blende noch weiter zumachen zu können. Aber ich denke die Vorstellung kommt rüber.

Flüssige Lebensenergie

Flüssige Lebensenergie

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8 Antworten auf Linien am Ammersee

  1. Denny sagt:

    Schöne Aufnahmen. Ich mag Bilder mit Stegen. Hab‘ selber leider noch keine machen können. Die SW-Variante könnte vielleicht noch bisschen mehr Kontrast vertragen.

  2. Gerhard sagt:

    Die Stege finde ich auch schön. Bin ja eigentlich kein Freund von total symetrischen Bildern, hier jedoch passt das sehr gut. Beim zweiten Bild stört es sogar ein wenig.
    Das Haus sieht total horrormässig aus, es hat Augen und ein Maul 🙂

    Mit dem See kann ich jetzt nicht so viel anfangen.

  3. Peter sagt:

    Bild 1 ist einfach nur der Hammer. Da passt alles. Ist das stark nachbearbeitet (Farben?)?

  4. roman sagt:

    Danke für’s Feedback!

    Ja, der See kommt nicht so rüber… in Natura hat’s fantastisch ausgesehen. Ich vermute eben das zuwenig Licht war.

    Zum Kontrast des SW-Bildes mit Haus: Also das Histogramm ist total ausgereizt. Auf etwas dunkleren Hintergrund wirkt es IMHO etwas besser:
    http://lotuseyes.de/gallery/architecture/ammersee-steg-100.jpg/view

  5. roman sagt:

    Zur Bearbeitung von Bild 1:
    Im RAW-Converter ein bisschen die Sättigung runter und den Kantenkontrast hoch. Helligkeit hab ich noch ein wenig weggenommen.
    Sonst nichts.
    Hab mich auch gefreut, dass mit dem Kit-Zoom sowas zustande kommt. Bei Blende 11 scheint es so langsam in Fahrt zu kommen 😉

  6. Ruth sagt:

    in Bild 1 wird man förmlich ins bild hineingsaugt … wahrscheinlich gerade durch den zentralen fluchtpunkt. man kann garnicht mehr wegguken:)

  7. bjoern sagt:

    Bild 1 ist echt super….hat wirklich viel Energy und wirkt sehr schön bedrohlich. Ohne den Himmel und den See würde das Bild nicht so gut kommen!
    Ich finde, das Haus in Bild 3 wirkt in dem Format etwas erdrückend…ich würde noch ein bisschen mehr Umgebung aussen rum bevorzugen!

  8. hombertho sagt:

    Bild 1 ist toll. Da hast du echt eine sehr gute Perspektive erwischt. Hat bei längerer Betrachtung auch was hypnosierendes 🙂

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