Das Fotografieren von Schmetterlinge – Teil 1 – Es sind Lebewesen

Schmetterlinge gehören zu meinen liebsten Insekten (Heupferde mag ich auch). Es sind faszinierende Tierchen und sehen auch noch schön aus. Bereits in meiner Vorjugendzeit durchstreifte ich mit einem Schmetterlingsführer bewaffnet die Natur und machte mir Notizen wann ich wo welche Gattung gesehen habe. In einem Terrarium hatte ich sogar wochenlang Raupen des „kleinen Fuchses“ gefüttert, die Verpuppung beobachtet und bis zur Geburt eines wunderschönen Schmetterlings begleitet, welche ich voller Freude natürlich sofort freigelassen habe.

Heute, knapp 15 Jahre später, faszinieren mich Schmetterlinge erneut. Ich fahre Naturschutzgebiete ab, lege mich Geduldsam auf die Lauer und freue mich über jeden Schmetterling, der meinen Weg kreuzt. Heute bin ich aber nicht mehr mit einem Buch bewaffnet, sondern mit meiner DSLR und die Dokumentation geschieht in Form von Bildern – ansonsten aber hat sich nichts verändert! 🙂

Das Fotografieren von Schmetterlinge ist aber mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Meine Erfahrungen möchte ich mit euch in Form einer kleinen Reihe teilen:

Und mit „Es sind Lebewesen“ fängt diese Reihe an. In der Fotografie spielt es keine Rolle ob Mensch, Tier oder Insekt – bei einem Lebewesen sind noch ganz andere Faktoren entscheidend, als beispielsweise bei einem stillsitzenden nichtdenkenden Objekt – selbsterklärend. Mit Menschen kann man noch kommunizieren (vielleicht), aber bei Tiere und Insekten? Da hilft meist nur Geduld und auch ziemlich viel Glück. 🙂

Seit Wochen schon versuche ich Schmetterlinge mit meiner Kamera einzufangen. Das ein oder andere schöne Motiv ist dabei entstanden, aber im Verhältnis dazu hatte ich dann doch mehr mit verschiedensten Probleme zu kämpfen (neben den fotografischen Herausforderungen)…

Ein Problem zum Beispiel, sie können davon fliegen:

Markt_Bibart_-20090816_144

Oder verstecken sich im dichten Gehölz:

Castell-20090705_081

Oder sind so zerflättert, dass sie nicht mehr schön anzusehen sind:

Markt_Bibart_-20090816_087

Oder sie zeigen sich nicht von Ihrer schönsten Seite, wie dieser „Russische Bär“ der seine orangen Hinterflügel verbirgt, sobald man sich ihm näherte:

Russischer Bär

Oder sie klappen einfach mal ihre Flügel zusammen:

Tagpfauenauge

Sind halt doch Lebewesen und tun was sie wollen. 🙂

Weiter gehts in den kommenden Tagen mit Teil 2, den fotografischen Herausforderungen beim Fotografieren von Schmetterlinge.

Über Oliver Schaef

Initator und hauptverantwortliche Person hinter dem Blog fotolism.us. Weitere Informationen über mich. Besucht auch meinen Photoblog: www.3ey.es und folgt mir auf Twitter. Danke! :)
Dieser Beitrag wurde unter Bildpräsentation, HowTo abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Das Fotografieren von Schmetterlinge – Teil 1 – Es sind Lebewesen

  1. Björn sagt:

    Es kommt auch drauf an, was du über Schmetterlinge mit deinen Fotos aussagen möchtest. Möchtest du nur einfach scharfe Bilder haben und bunte Farben drauf? Oder möchtest du ihre natürliche Schöneheit knipsen. Ich finde zum Beispiel den zerflätterten Schmetterling auch sehr schön, der hat Charakter….:-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.