Archiv für den Monat: September 2011

Humans Project – Afrikas Menschen und ihre Geschichten

Auf dem Panasonic Workshop auf Malorca in diesem Jahr lernte ich unter anderem Simon Sticker kennen. Ich mag seine Fotografien und seine herangehensweise, wie er es schafft, Dinge und gerade eben Menschen mit dem besonderen Etwas in Bilder festzuhalten. Nicht umsonst ist er freier Dokumentarphotograph und -filmer und  ganz nebenbei ein super netter Typ, der während seiner Reisen und Afrika-Aufenthalte auch schon unglaublich viel gesehen und erlebt hat.

Damals schon hatte er von seinem Projekt erzählt, das er im Frühsommer dieses Jahres bereits gestartet hat. Er bereist zusammen mit (s)einer Freundin Afrika von Süd nach Nord und interviewt Menschen, wie sie Leben, was sie bewegt,… Daraus ergeben sich wundervolle Geschichten, die er zum einen als Video-Reportage festhält, zum anderen aber natürlich auch in Form von Bilder und Geschichten auf seinem Blog veröffentlicht.

Ich denke sein Trailer fasst dies viel besser zusammen:
[vimeo 20150451 549 309]

Jetzt sind die beiden schon einige Zeit unterwegs und ihr Blog läd zum Nachlesen, Stöbern und Folgen ein:

http://humans.simonsticker.com

Ein sehr geniales und emotionales Projekt mit vielen Fasetten. Ich wünsche Simon auf diesem Wege noch alles Gute für seine weitere Reise und viele interessante Geschichten und Menschen. :)

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Systemkameras, Segen oder Fluch?

Anfang des Jahres bekam ich ja die Gelegenheit die beiden Systemkameras NX11 von Samsung und die Lumix G3 von Panasonic zu testen. Das Ganze hatte einen Workshop-Charakter und auch für passende Motive wurde durch die Veranstalter gesorgt. Super Sache, nur störend, wenn einem die Bedienung seiner eigenen DSLR im laufe der Jahre in Fleisch und Blut übergegangen ist und man sich auf einmal mit kleinen handlichen Allerskönnern konfrontiert sieht, die versuchen, einem das fotografieren so einfach wie möglich zu machen. Gut, das tun sie auch, keine Frage – die Software der Kamera nimmt einem im Automatikmodus wirklich alles was mit Kreativität und Freiheit (nein, so drastisch natürlich auch nicht) zu tun hat ab und speichert schöne solide Bilder. Der flotte Autofokus sitzt – mit etwas Glück auch richtig, die Auslösegeschwindigkeit ist schnell, die Belichtung passt und die Funktionalität bis hin zu FullHD-Video und nachträglicher Bildbearbeitung noch in der Kamera uvm. lassen einem schwindelig werden. Dazu kommt die meist handlichere Größe im Vergleich zu DSLRs und weiteren Schnickschnack, welche vom Hersteller zu Hersteller unterschiedlich Ausfallen.

Da meine schwere Fotoausrüstung zwischenzeitlich immer öfter zu Hause bleibt, sprechen die vielen Argumente eigentlich für eine leichtere und schlankere Zweit-Kamera bzw. eine sogenannte „Immerdabei-Kamera“.  Nun gut, so eine habe ich ja – eine kleine Canon Ixus, aber da bleiben halt die kreativen Möglichkeiten tatsächlich auf der Strecke und die Bildqualität leidet unter dem kleinen Sensor.

Somit wäre doch so eine Systemkamera durchaus eine perfekte Alternative zwischen einer kleinen Hosentascheknipse und der 10kg-Fotoausrüstung? Eigentlich ja, aber nur eigentlich – natürlich muss so eine Alternative alle meine Anforderungen größtenteils gerecht werden, die ich zum Teil auch von einer hochwertigen DSLR erwarte ohne jedoch wiederholt sehr viel Geld in neue Objektive investieren zu müssen. Doch genau an dieser Stelle wird es für mich persönlich schon wieder uninteressant.

Und da stehe ich sicherlich auch nicht alleine da. Als ambitionierter Hobbyfotograf, auch wenn man noch auf der untersten Latte seiner Leiter steht, möchte man sich ja nicht sofort zu beginn seines Einstieges den Weg in Zukunft verbauen, nur weil man sich Anfangs für eine Nische entschieden hatte, die zwar Attraktiv erschien, aber längerfristig doch in eine gewisse Abhängigkeit oder sogar in eine Sackgasse führte…

Vor einiger Zeit noch bekam ich noch öfters die Frage gestellte, DSLR von Nikon oder von Canon. Eine richtige Antwort gibt es darauf nicht, das muss jeder für sich selbst ausmachen. Anders sieht jedoch die Frage aus, Systemkamera oder DSLR – nun gut, muss natürlich ebenfalls jeder für sich selbst ausmachen, aber da spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle.

Ich frage mich, wer denn nun die Zielgruppe für Systemkameras sein mag… Schätzungsweise „die Masse“. Ich nenne es mal pauschal die Masse, da mir das erst gestern, als ich ein Foto des Publikums vom RedBull District Ride hier in Nürnberg gesehen hatte, aufgefallen war – anstatt staunende Gesichter sieht man nämlich nur noch irgendwelche Kameras wirr in die Luft gehalten… darunter nur wenige DSLRs.  Diese Masse, die seit langem schon mit einer Knipse fotografiert, aber sich eine bessere Bildqualität mit mehr Möglichkeiten wünscht, ohne sich jedoch gleichzeitig über das Fotografieren an sich Gedanken machen zu müssen,… das ist in meinen Augen die Zielgruppe. Oder liege ich falsch? Sicherlich gibt es noch weitere Zielgruppen…  ;)

Aber, warum schreibe ich jetzt soviel darüber – diese Thematik weckt sehr häufig das Bedürfniss in mir, unbedingt eine ach so tolle Systemkamera als Zweitkamera besitzen zu müssen und wollte diese Gedanken jetzt einfach mal verarbeiten indem ich sie in Worte fasste. Gerne dürfen meine Gedanken durch euch ergänzt werden…  ;)

Auslöser meines aktuellen Wunsches nach einer tollen Systemkamera, war die Ankündigung der neuen schicken kleinen Nikon 1, die, laut Pressemitteilung „die schnellste, kleinste und leichteste Systemkamera mit Wechselobjektiven der Welt.“ – da wird man als leidenschaftlicher Fotograf schon mal schwach und Gedanken, wie „wäre das nicht die passende Zweitkamera?!“ plagen einem. Die Beschreibung der Funktionsvielfalt und der Features lesen sich wie Schokopudding, aber wozu das Ganze..

Natürlich würde mich Eure Meinung zu diesem Thema mehr als brennend interessieren. Wie steht ihr zu den Systemkameras?

Fotoprojekt: Strangers meets Friends

Heute in zwei Wochen starten zwei Freunde von mir die spannende Fotografie-Facebook-Kennenlern-Aktion Strangers meets Friends.

Daniel (www.fotostudio-mietstudio-nürnberg.de) und Sebastian (snengl.de) laden jedem ein, um sich und einen bislang persönlich unbekannten Facebook-Freund im Fotostudio fotografieren zu lassen. Neben sich näher Kennenlernen soll das Ziel dieser Aktion sein, eine Ausstellung mit Bildern von Facebook-Usern zu organisieren. Das Ganze ist natürlich kostenfrei, es werden Snacks und Getränke zur Verfügung gestellt und ihr bekommt eure fertigen Bilder per E-Mail zugeschickt.

Eine schöne Aktion, wie ich finde und sogleich eine prima Gelegenheit, den einen oder anderen „Stranger“ endlich mal persönlich kennenzulernen!  :)

Weitere Informationen hierzu findet ihr unter www.strangersmeetfriends.de!

Von einer Dampflokomotive überrascht – Spontanfotografie

Gestern verbrachte ich einen wundervollen Urlaubstag in der Fränkischen Schweiz. Die schöne Natur und die warmen Sonnenstrahlen genießen.  Sich mit dem Kanu auf der Wiesent treiben lassen und gleichzeitig bei der einen oder anderen Stromschnelle ins Schwitzen geraten. Die Seele bei einer kleinen Wanderung baumeln lassen – Einfach schön.

Bei der Wanderung wurde ich jedoch von einem riesigen Ungetüm überrascht. Ein dampfendes Ross aus Eisen und Stahl. Keine 2 Meter entfernt dampfte es an uns vorbei – ein spannender Moment, den ich auf Bilder festhalten konnte:

Den Begriff Spontanfotografie finde ich an dieser Stelle passend und zeigt, dass es sich doch immer wieder etwas lohnt, die DSLR mit sich herum zu schleppen. :)