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Potsdamer Platz, Berlin – Future like, eine Serie

Als ich vor einer Woche in Berlin gewesen bin nutzte ich meinen kurzen Aufenthalt, um etwas die Stadt zu erkunden. So lief ich etwas abseits der Touristenroute vom Alexanderplatz hin zum Reichstag und Potsdamer Platz… mit guter Musik im Ohr und meiner Kamera in der Hand hielt ich das eine oder andere Motiv fest.

Am Ende meiner Tour, am Potsdamer Platz, hatte ich noch etwas Zeit bis ich mich mit Freunde traf. So wagte ich ein Experiment. Kamera eingestellt auf 1/6 Belichtungszeit, dabei die Blende auf Maximum geschlossen (22) und dann mit Weitwinkel versucht, das Treiben auf diesem großen Platz fotografisch festzuhalten – dass die Bilder überbelichtet sind, verstärkte einen Effekt den ich sowieso sehr mag, den ich im Anschluss mit Lightroom auch noch etwas ausarbeitete… Naja, guckt euch einfach meine Ergebnisse an:

Ich persönlich mag meine eigenen Bilder natürlich total. Wie siehts mit euch aus? :)

Bilder vom Streetart Workshop in Berlin, Samsungs NX11

Wie gestern geschrieben, wurde ich vergangenen Freitag von Samsung nach Berlin eingeladen, um die neue Systemkamera NX11 kennenzulernen. In Rahmen eines von go4foto organisierten Fototour lernten wir neben der Berliner Streetart-Szene auch die Kamera im Detail kennen. Während eines Spaziergangs durch Friedrichshain stießen wir auf zahlreiche unglaublich kreative Kunstwerke der Straße. Die Theaterkapelle, Cafe Intimes oder der RAW-Tempel waren einer der Stopps, an denen wir uns etwas länger aufhielten um die Welt der Paste-Ups, Graffitis, Stickers und Stencils zu entdecken.

Schon immer faszinierte mich Streetart. Ich meine damit nicht die stumpfen Schmierereien, Tags, Möchtegern-Graffitis, Scratches etc.. sondern die wirklich kreativen und kunstvollen Werke die unbekannte Artisten an unmöglichsten Orte hinterlassen. Objekte, die einem ein Schmunzeln oder einfach nur ein „Wow, krass“ entlocken. In Nürnberg muss man danach Suchen. In bestimmten Viertel von Städten wie Dresden, Hamburg und natürlich Berlin sind sie einfach präsent und gehören mit ins Stadtbild. Selbst Cafes schmücken sich mit dem einen oder anderen Kunstwerk eines Künstlers.

Robert, einer der Guides, fotografiert die Streetart, da die Kunstwerke oft sehr kurzlebig sind und dies die einzige Möglichkeit ist, diese eine gewisse Unsterblichkeit zu verleihen. Ich habe angefangen sie auf meinen zahlreichen Städttrips zu fotografieren, da ich sie unglaublich kreativ und genial fand.. meine Intention dabei ist aber auch, Streetart nicht einfach abzufotografieren, sondern mit fotografischen Stilmitteln sogar aufzuwerten, spannender gestalten, ein Gefühl vermitteln. An dieser Stelle möchte an einer Blogartikel von 2009 verweisen: HERAKUT – Zwischen Graffiti, Streetart und Kunst.

Natürlich versuchte ich auch die Straßenkunst in Berlin Friedrichshain entsprechend festzuhalten. Nachfolgende Bilder sind alle mit einer Samsung NX11 und dem Kit-Objektiv entstanden:

So weit der kleine Ausflug durch Friedrichshain, Berlin.

Samsung NX11-Event in Berlin – Vorstellung der Systemkamera NX11 mit Streetart Workshop

Vergangenen Freitag wurde ich von Samsung nach Berlin eingeladen, um ihre neue Systemkamera NX11 kennenzulernen. Da ich mich jetzt nicht allzu sehr für die Technik oder irgendwelchen Gadgets interessiere und ich mit meiner Canon 7D überaus glücklich bin, hatte ich ehrlich gesagt auch noch nie in meinem Leben etwas von einer NX-Reihe gehört. Nach einer kurzen Onlinerecherche weckte dieses Modell dann doch mein Interesse. Kurz um, ich sagte den Termin spontan zu und verbrachte zwei schöne Tage in Berlin.

Aufgeschlaut nach einer kurzen Vorstellung der NX11 konnte diese handliche leichte Systemkamera ihre Bedienbarkeit, Funktionalität und auch Bildleistung während des mehrstündigen Streetart Workshops in Berlin-Friedrichshain unter Beweis stellen.

Ein paar Worte zur NX11:

Es handelt sich hierbei um eine Systemkamera mit Wechseloptiken. Die Vielfalt der Linsen reicht über verschiedene Zooms bis hin zu mehrere lichtstarke Festbrennweiten. Interessant für mich wäre ein 30mm 2.0. Weitere Objektive, wie ein 85mm 1.4 folgen in diesem Jahr noch. Desweiteren gibt es für alle möglichen Hersteller (bis auf scheinbar Canon EF) auch passende Adapterringe. Die Besonderheit der NX11 jedoch ist das völlig neue Bedienkonzept, die iFunction. Sobald man die Funktionsweise verstanden hat, lässt sich über einen Taster und einem Ring zusätzlich direkt über das Objektiv alle gewünschten Einstellungen zum Fotografieren bequem vornehmen. Erwähnenswert ist auch das AMOLED Display – egal wie stark die Sonneneinstrahlung auch war, das Display blieb klar erkenntlich.

Ähnlich wie andere moderne Kompaktkameras auch strotzt die NX11 von Automatiken die einem schwindelig werden lassen. Anfangs war ich damit überfordert und erst dann glücklich, als ich alles auf manuell eingestellt hatte. Als ich mich dann irgendwann noch mit der iFunction angefreundet hatte, machte das fotografieren mit dieser Kamera sogar richtig Spaß. Nach und nach wagte ich mich tiefer in die Bedienung der Kamera und wurde dazu auch zunehmend eine Gefahr für die Umwelt. Zum einen stark abgelenkt von der Motivflut, die die Berliner Streetart lieferte, zum anderen die vielen Möglichkeiten die die Kamera zu bieten hat…

Äußerst unangenehm fand ich zu beginn den elektronischen Sucher – dies aber nur während der Taxifahrt, als die Umgebung viel zu schnell an mir vorbei flog und dadurch das dargestellte Bild unscharf wurde… erst später lernte ich die Vorzüge der digitalen Umsetzung zu schätzen, sprich, die Echtzeitwiedergabe, wie die Kamera Aufgrund der Blendeneinstellung und der Belichtungszeit die Umgebung wahr nahm. Dies lag nach meinem Empfinden sehr nah an der Realität.

Erst mit der Zeit fing ich an mit den Automatiken und Gimiks zu spielen. Zum Beispiel die Panorama-Aufnahme funktioniert angenehm einfach und lieferte selbst beim einfachen Vorbeilaufen ein relativ gutes Ergebnis:

Auch die witzige Möglichkeit zu einem Bild gleichzeitig noch 10 Sekunden Ton der Umgebung aufzunehmen bietet diese Kamera. Mag für die eine oder andere Situation nett sein… naja. :)

Da ich die Kamera als Leihstellung mit nach Hause bekam, werde ich mir das eine oder andere Feature noch einmal in Ruhe ansehen. Auch die ISO-Empfindlichkeit mit Rauschverhalten interessiert mich noch, sowie die Verwendung einer lichtstarken Festbrennweite.

Im Großen und Ganzen bin ich positiv von dieser Kamera überrascht und habe nichts wirklich negatives auszusetzen.

Eine Auswahl von Bilder des Streetart Workshops und meinem Sightseeing-Trip durch Berlin folgen natürlich ebenfalls noch. :)

Herzlichen Dank an Samsung, für die tolle Möglichkeit.

Berlin leuchtet wieder!

Festival-of-Lights

Zwischen dem 14. und 25. Oktober ist es wieder so weit! In dieser Zeit werden Nachts historische Wahrzeichen und Orte wie das Brandenburger Tor, der Funkturm, der Berliner Dom und der Fernsehturm in Berlin bunt angeleuchtet.

Ich bin jetzt schon das zweite mal dabei und muss sagen, das es echt toll ist. Zu meiner Ausrüstung gehören – ganz klar – meine Kamera, Fernauslöser und ein festes Stativ! Abends wird sich getroffen und dann bis in die Nacht fotografiert. In meinem Fotostream auf flickr seht Ihr ein paar Bilder zu dem Festival. Ich lad noch mehr hoch!

Wie sieht’s mit euch aus? Kommt jemand nach Berlin?

Kameragurt SUN-SNIPER-STRAP

Vor ein paar Tagen habe ich mir den SUN-SNIPER-STRAP gekauft.

Der Normale Gurt von meiner EOS 400D war bei längeren Wanderungen immer sehr belastend, da man die Kamera entweder am Bauch tragen musste, oder halt in der Hand. Beides fand ich nach längerer zeit recht unangenehm, zumal die Kamera fast immer im Weg war. Erst war ich noch ein wenig unentschlossen, da der Gurt 50€ kostet, aber nach einem Videotest von hombertho.de waren die 50€ dann doch ganz ok.

Hier ein paar Bilder:

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Auf der Website des Herstellers gibt es noch weitere Bilder.

Gestern hatte der Gurt auch schon seinen ersten Einsatz gehabt. In Berlin ist momentan die Veranstaltung Riesen in Berlin – Was eigentlich ganz schön passt zu unserem monatlichen Fotothema :-). Die Kamera sitzt optimal seitlich am Körper und stört überhaupt nicht. Auch beim wechseln von Objektiven hat man keine Probleme. Die Kamera ist schnell Griffbereit und nach wenigen Sekunden gibt es dann auch schon die ersten Bilder.

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Den Gurt kann ich jedem Empfehlen der lange mit seiner Kamera unterwegs ist!

Links: