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Objektiv Canon 100mm f/2.8L Macro IS USM – erste Erfahrungen

Seit ca. 2 Jahren wünsche ich mir jetzt schon ein Makro-Objektiv. Lange habe ich überlegt, ob ich wirklich eines brauche und wenn ja, für was… Dann kommt noch hinzu, dass es soviele verschiedene gibt von unterschiedlichsten Herstellern. Von einer Brennweite von 60mm bis hin zu 180mm und wahrscheinlich noch mehr… im Visier hatte ich schon immer das Canon EF 100mm 2,8 Makro*, welches ich bereits für einen Tag einmal ausgiebig testen konnte. Ich war doch von der hohen Qualität und Schärfe der Bilder erstaunt. Im Herbst las ich etwas von einem neuem Makro-Objektiv von Canon, auch 100mm aber mit Bildstabilisator. Wow, dacht ich mir, das ist perfekt, vergaß es aber wieder. Zur Weihnachtszeit stolperte ich auf Amazon.de zufällig erneut über dieses hochwertige L-Objektiv – yep, ich machte mir ein wunderbares Geschenk, das Canon EF 100mm 2,8L Makro IS (bildstabilisiert) USM Objektiv* ist jetzt meins! :-)

In der Zwischenzeit sind ein paar Tage vergangen und ich habe bereits meine ersten Bilder damit geschossen und ich muss sagen, ich bin von der Schärfe, den satten Farben und dem Kontrast der Bilder richtig überzeugt. Makros habe ich noch keine hinbekommen – mit ISO >2000 macht das irgendwie wenig Sinn – wo ist die Sonne? :-)

Einige technische Details zum Canon EF 100mm 1:2,8L Makro IS USM*:

  • 100mm Festbrennweite mit einer Blende von 1:2.8 (kleinste Blende 1:32)
  • Makro mit einem Vergrößerungsmaßstab von 1:1 (Lebensgröße)
  • Naheinstellgrenze liegt bei 30cm zum Sensor, sprich, vor dem Objektiv bleiben ca. 14 cm luft
  • Ausgestattet mit der neuesten ‚Hybrid‘ Bildstabilisationstechnologie von Canon
  • Wie bei allen Ls, eine Gegenlichtblende und ein Objektivbeutel sind enthalten

Und noch mehr Details und Beispiele sind in ausführlicher Form auch wie gewohnt in der Lensreview auf www.dpreview.com nachzulesen.

Diese Linse komplettiert nun meine Liste an Festbrennweiten (28mm 2.8, 50mm 1.4 und nun 100mm 2.8). Den satten Preisunterschied von knapp 400 Euro vom „normalen“ Canon 100mm Makro zu diesem L-Objektiv muss man für sich selbst abwägen. Ausschlaggebend für mich ist zum einen die hochwertige Qualität und zum anderen der Bildstabilisator, da ich meist auf das Stativ verzichte, um irgendwelche Insekten hinterher zu hechten.. ;-)

Nachfolgend noch ein paar Beispiel-Fotos (nichts großartiges) der letzten Tage:

Ansonsten kann ich ich noch die Artikelserie über die Makrofotografie von Jens auf www.foto-howto.de empfehlen.

* Das ist ein Affiliate Link. Wenn du etwas darüber bei Amazon bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Danke!

Canon Ixus 100 IS und meine bisherigen Erfahrungen

Seit 2002 bin ich bekennender Canon Ixus-User. Angefangen mit einer eckigen Ixus v2 stieg ich 2005 auf eine Ixus 500 um bis diese im Oktober 2007 in den Tiefen des Mittelmeeres versank. Damals traf ich dann eine Entscheidung die ich bis heute noch keine Sekunde bereuhte – der Wechsel auf eine DSLR, (m)eine Canon 400D. Doch seitdem vermisste ich regelmässig eine kleine praktische Immer-Dabei-Kamera. Ein Freund von mir hatte sich vor kurzem die Canon Digital IXUS 100 IS gekauft – schwarz, klein, handlich… ich habe mich sofort in das Teil verguckt mit dem Ergebnis, dass ich 2 Tage später ebenfalls diese nette Knipse mein Eigen nennen kann.

    Some facts:

  • Bildsensor Typ: 1/2,3-Zoll CCD-Sensor
  • 12,1 Megapixel Sensor
  • Bildprozessor Typ: DIGIC 4 mit iSAPS-Technologie
  • Brennweite: 33 – 100 mm (äquivalent zu KB)
  • Lichtstärke: 1:3,2 – 5,8
  • Movie: (HD) 1.280 x 720
  • Sonstige Schnittstelle: HDMITM-Ministecker, Audio-/Videoausgang (PAL/NTSC)
  • Abmessungen (B x H x T): ca. 87,0 x 54,5 x 18,4 mm
  • Gewicht : ca. 115 g (ohne Akku und Speicherkarte)
  • […]

In den letzten zwei Wochen konnte ich bereits ein wenig mit der Kamera spielen. Klar, sie ist kein Vergleich zu einer DSLR – ZUM GLÜCK, aber für eine kleine Knipse liefert diese bei Tageslicht und normaler Umgebung schon ziemlich gute Ergebnisse ab. Ohne je einen Blick in das Handbuch geworfen zu haben kam ich schnell mit der Bedienung klar – ein paar Dinge muss man erstmal abstellen, wie diese FACE-Detection-gschmarri und diese hässlichen Sounds, etc… und einige Einstellungen auf Standard oder wenn möglich auf manuell stellen und los gehts… :)

Weil es mich selbst interessierte, führte ich einmal einen direkten Vergleich durch den ich euch hier zeigen möchte. Das erste Bild entstand mit meiner Canon 400D mit einem Canon 24-105mm L-Objektiv bei einer Blende von 8, Belichtungszeit von 1/125 sec, Brennweite 24mm und ISO 100:

Photo_400D_24-105L

Ca. 3 Minuten später nahm ich das gleiche Bild mit der neuen Canon Digital IXUS 100 IS auf, mit einer Blende von 3.2, Belichtungszeit von 1/400 sec, Brennweite 5.9mm und ISO 80:

Photo_Ixus_100IS

Ein Unterschied ist auf dem ersten Blick zu erkennen, vor allem an den Wolken die fies überbelichtet sind und überhaupt keine Struktur mehr haben, trotz abblenden einer Blendenstufe. Aber sonst kann sich das Ergebnis der 200 Euro Cam schon sehen lassen.

Viel interessanter finde ich an der Ixus 100IS eigentlich die Möglichkeit Videos in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel aufzunehmen. Meine Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass es unmöglich ist, dieses leichte kleine Teil ruhig zu halten. Eine Entwacklung findet keine statt. Daher habe ich mir angewöhnt, einen festen Untergrund zu suchen und die Kamera einfach kurz mal zum Filmen abzustellen – Stativ wäre auch eine Option. Nichts desto trotz, mir gefällt die Video-Qualität dieser Cam. Hier habe ich mal ein kurzes 1:17 Minuten-Beispielvideo zusammengestellt:

Some sample videos with my new Canon Ixus 100IS from Oliver Schaef on Vimeo.

Soweit meine Erfahrung mit dieser kleinen handlichen Canon Digital IXUS 100 IS. Handhabe ist easy und induitiv. Das Bild des Displays ist sehr gut. Durch die kompakte Größe passt sie super in die Hosentasche. Finde es prima, mal wieder eine Immer-Dabei-Kamera zu besitzen.

70-200 f2.8 L (IS) vs. 70-200 f4 L (IS)

Hallo,

ich bräuchte mal eine kleine Entscheidungshilfe, zur Auswahl stehen die folgenden Objektive:

  1. Canon 70-200mm L f2.8
  2. Canon 70-200mm L f2.8 IS
  3. Canon 70-200mm L f4
  4. Canon 70-200mm L f4 IS

Nummer (2) wird wohl aus finanziellen Gründen ausscheiden ;-)

Mein Favorit ist nun eigentlich das f4er ohne IS, die Frage ist nur, ob sich der Faktor 2 im Preis für den IS bzw. die f2.8er Version *ohne* IS lohnt.

Ich werde damit hauptsächlich im Bereich von 70-120mm fotografieren, wenn möglich zumindest tagsüber ohne Stativ. Die restliche Brennweite soll nurnoch als Reserve für besondere Bilder (dann natuerlich mit Stativ) gedacht sein.

Nun ist meine Frage hier, hat jemand (am besten aus Nürnberg) eines der o.g. Objektive und hat mal Lust ne kleine Fototour mit mir zu unternehmen, sozusagen als praktischen Feldversuch ;-)

Die beiden billigeren Objektive für drei Tage auszuleihen kommt so teuer, dass sich das wiederum garnicht lohnt …

Gibts ansonsten noch Tips/Kritik an den o.g. Objektiven oder evtl. Erfahrungsberichte mit Zweitherstellern (Sigma / Tamron) in diesem Brennweitenbereich?

Ich bin so unentschlossen wohin mit dem Geld *renn* ;-)

Gruß
Alex

Hotpixel entfernen (Canon EOS)

Hallo,

nach den letzten Nachtbildern musste ich entsetzt feststellen, dass meine Bilder voller kaputter bzw falscher Pixel waren (sog. dead- bzw. hotpixel).

Ein Beispielbild:

Das Bild musste ich leider verkleinern, aber man sieht die Pixel noch.
Nun zum Wichtigsten: Wie bekommt man diese Pixel weg?

1) Objektiv abschrauben

2) Deckel aufs Banjonett schrauben

3) im Menu die Sensorreinigung durchführen

4) Kamera aus und wieder an

5) fünf Bilder mit 1/1000s Belichtungszeit sofort hintereinander

6) Schritte 3 – 5 ein paar Mal ausführen (2x hat bei mir gelangt)

Anschließend waren alle meine kaputten bzw. falschen Pixel von den Bildern verschwunden ;-)

Kommt vermutlich daher, wenn die Kamera sehr lange an ist, da sich der Sensor sehr stark erwärmt.
Nachdem wir aber nun Wissen, wie man das beheben kann, ists ja nur halb so schlimm …

Daher: viel Glück

Gruß
Alex