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Uwe Spitzmüller portraitiert Menschen und startet das Projekt „Gesichter Nürnbergs“

Ich lernte Uwe an unserem vergangenem Photowalk im August kennen. Er ist ein sehr netter und aufgeschlossener Zeitgenosse. Damals erzählte er, dass er als Hobbykoch über sein Essen zur Fotografie kam. Irgendwann schaffte er sich schließlich eine gute Kamera an, um seine Kochkunst in Bilder festzuhalten. Der Photowalk käme ihm ganz gelegen, da er sich und seiner Kamera auch einmal andere Bereiche der Fotografie widmen möchte. Kurz darauf richtete er sich einen eigenen Blog ein und nach und nach tauchen die ersten Erfahrungsberichte verschiedener fotografischen Aktionen auf und, um so mehr freute ich mich, als ich sein erstes Portrait seiner Reihe „Gesichter Nürnbergs“ entdeckte. Mittlerweile ist er bereits bei #9 seiner Reihe angelangt.

Ausgestattet mit der Traumlinse Canon 85mm 1,2/ L geht er höflich und freundlich wie er ist auf die Menschen zu und erntet meist immer Offenheit und ein schönes Portrait.

Aber genug vieler Wort, seht selbst und besucht seinen Blog www.uwespitzmuellerfotografie.de. Unter „Gesichter Nürnbergs“ findet ihr noch weitere Details zu seinem Projekt.

Uwe, ich wünsche dir noch sehr viel Erfolg bei deiner Reihe und viele offene, nette, interessante Nürnberger die sich von dir fotografieren lassen! :)

High-Key und Low-Key in der Fotografie

Beim vergangenen DSLR-Forum-Stammtisch-Treffen hier in Nürnberg hatten wie immer alle Gäste die Gelegenheit besondere Bild oder Problemfotos vorzustellen. Ich mag dieses miteinander, es ist einfach schöner und effektiver als die sinnlosen Kommentare zu seinen Bilder im Web zu lesen und irgendwie ist dieser Stammtisch und das Treffen mit ‚gleichgesinnten‘ der einzige Grund, weshalb ich beim dslr-forum.de angemeldet bin.  :)

Worauf ich hinaus möchte, unser Blog-Nachbar Mahom hatte ein Bild vorgestellt, was mich besonders interessierte. Ein Portrait von einer jungen Dame, aber kein gewöhnliches, sondern eine sogenannten High-Key-Aufnahme.

Dass es diese Art von Bilder gibt, und dass diese Art einen ganz besonderen Reiz haben, das steht völlig außer Frage. Dass diese Technik einen Namen hat, das war mir neu.  :)

Wieder zu Hause versuchte ich erst einmal darüber zu lesen und weitere Bilder zu finden – die meisten Fotos die ich in Flickr fand haben mich nicht so sehr überzeugt. Der nächste Schritt war dann, es selbst auszuprobieren, selbst zu fotografieren. Aber was ist überhaupt High-Key und Low-Key?

Bevor ich aber versuche die Begrifflichkeiten zu erläutern, hier ein Beispiel welches in einer Gemeinschaftsarbeit mit -Lif- entstand – das Ziel Low- and High-Key in einem Photo (ohne Photoshop) darzustellen:

High- and Low-Key

High-Key-Fotografie, hier in diesem Fall die rechte Bildhälfte, zeichnet sich aus, dass gerade die hellen Farbtöne vorherrschen (Motiv sowohl Hintergrund) und dass das Bild überbelichtet wirkt. Haupteinsatzgebiet liegt in der Schwarzweißfotografie und bei Portraits und findet als eine Art Stilmittel häufig den Gebrauch. Die wichtigste Rolle hierbei spielt das Licht und eine entsprechende Einstellung an der Kamera, wie eine Überbelichtung von ein bis zwei Blendenstufen. Unterstützt mit der digitalen Bildbearbeitung erzielt auch ein Laie sehr schnell tolle Erfolge.

Durch diese High-Key-Technik gehen auf Grund der Überleuchtung Bilddetails verloren, das Gesicht wirkt durch diese Verfremdung sehr zerbrechlich und zart – die Schönheit wird hervorgehoben. Es ist aber darauf zu achten, dass sich der Hintergrund nicht mit dem Motiv verwäscht und dass die wichtigsten Konturen noch erkennbar bleiben.

Die Low-Key-Fotografie ist das genaue Gegenteil von der High-Key, wie ich es an hand der linken Bildhälfte (nicht sehr gelungen) darzustellen versuchte. Hier spielen die dunklen Farbtöne eine vorherrschende Rolle. Große Teile des Bildes bleiben dunkel und das Bild lebt durch starke Kontraste. Gezieltes Arbeiten mit Licht ist hier unumgänglich – dadurch wirkt ein Low-Key-Foto meist ehr mystisch, erotisch und auch geheimnisvoll. Gerade in der Aktfotografie hat diese Technik seinen Reiz, weil hier zum Beispiel die Körperform durch passende Licht- und Schattenspiele besonders hervorgehoben werden kann.

Soweit meine Erfahrungen zu diesem Thema. Ihr habt noch etwas hinzufügen? Ich freue mich über jeden Kommentar! :)

TV-Dokumentationen über Fotografen auf ARTE

Durch Zufall zappte ich gestern Abend auf der Suche nach etwas guckbaren um 20:15 Uhr auf ARTE und freude mich sehr… denn, es kam eine Dokumentation über den Fotografen William Eggleston. ARTE schreibt hierzu folgendes:

William Eggleston gilt als Wegbereiter einer modernen, künstlerischen Farbfotografie. Diesen Ruf erwarb er sich bereits 1976 mit seiner ersten Einzelausstellung, die gleich im New Yorker Museum of Modern Art gezeigt wurde. Obwohl die Ausstellung mehr Tadel als Lob erhielt und von den Kritikern missverstanden wurde, sollte sie Geschichte schreiben und den Beginn der modernen Farbfotografie markieren. Der Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat den scheuen Fotografen Eggleston, der Künstler wie Andreas Gursky, Sofia Coppola und David Lynch nachhaltig prägte, im Herbst 2007 in Memphis besucht. Vom 7. November 2008 bis 25. Januar 2009 wird im New Yorker Memphis Museum aktuell eine große Einzelausstellung gezeigt – unter dem Titel „Democratic Camera, Photographs and Video (1958-2008)“.

Näheres hierzu ist auf der Seite von ARTE zu finden. Diese Dokumentation wird am Freitag, 10. Oktober 2008 um 04.30 Uhr noch einmal wiederholt.

Kommenden Sonntag, 28. September 2008 um 20.15 Uhr, wird auf ARTE ein Potrait über den Fotograf Edward Weston zeigen. Dazu schreibt ARTE:

Er war immer in Bewegung und stets auf der Suche nach neuen Momenten und Bildern. Er entdeckte Schönheit und Abstraktion dort, wo sie noch niemand gesehen hatte. Und immer wieder fotografierte er Akte. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien wurden zu Ikonen der Moderne und haben ganze Fotografen-Generationen geprägt. Ein Porträt des großen amerikanischen Fotografen Edward Weston (1886-1958).

Da bin ich mal gespannt…