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Kurztrip zum Säntis in die Schweiz

Kürzlich brachen wir mal wieder zu einem kleinen Kurztrip auf. Wir hatten das graue Wetter satt und die Suche nach der Sonne zog uns in die Berge. Und nein, nicht zum Skifahren, sondern vielmehr zum Entspannen, Abschalten und Schneeschuhwandern.

Da Lindau eine wunderschöne Stadt ist und auf dem Weg lag, beschlossen wir dort einen kurzen Zwischenstopp einzulegen. Überraschenderweise hatte es dort kräftig geschneit, so dass dieser Ort wie verzaubert wirkte. Um so schöner für uns, durch die Gassen zu schlendern.

Ausgeruht und gestärkt fuhren wir weiter Richtung Säntis. Die Fahrt war spannend, denn starker Schneefall verwandelte die Straße in den letzten Kilometern zu einer lustigen Rutschpartie. Letztendlich hatten wir das Ziel dann doch erleichtert auch ohne Schneeketten erreicht und erst als ich das Auto geparkt hatte, konnte ich die faszinierende Winterlandschaft genießen. Tief verschneit, 2 Meter Schnee – eine faszinierende atemberaubende Winterlandschaft. Am darauffolgenden Tag erwartete uns ein Traum. Die Sonne guckte hinter Wolken hervor und gut gelaunt machten wir uns auf, um mit Schneeschuhe ausgerüstet die Winterwunderwelt zu erkunden. Genial!

Am nächsten Tag allerdings ließen die Wolken der Sonne keine Chance. Grau in Grau verschwimmt die Winterwelt. Uns blieb nichts anderes übrig, als… na klar, über den Wolken zu sein. Die Seilbahn förderte uns bequem auf den Gipfel des 2501 Meter hohen Säntis und wir wurden mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Hammer!

Jetzt aber kommen endlich ein paar Bilder…  :-)

Shorttrip nach Schottland – die Highlands im Winter

Okay, der Winter ist jetzt schon eine weile her und wir sehnen uns allen gen warme Sonnenstrahlen, aber dennoch wollte ich noch einige Bilder des Shorttrips in die Schottischen Highlands vom Februar zeigen.

Anlass war der Besuch meiner wundervollen Freundin und da Glasgow nicht ganz so viel zu bieten hatte, fuhren wir direkt für ein paar Tage mit einem Mietwagen Richtung Norden in die Highlands. Die fantastische Weite und Schönheit der Landschaft, gepaart mit einmaligen Lichtsituationen zwischen den Schneestürmen ließen einem das launige Wetter vergessen.

Eines steht aber bereits fest, bald werden wir nochmals für eine etwas längere Zeit in den Norden Schottlands aufbrechen… seht selbst..

Mein Beitrag zur Vogelfotografie – Action am Futterspender

Über die Weihnachtsfeiertage war ich mal wieder zu Hause bei meinen Eltern. Total entspannt, offline und schön. Faul lag ich auf dem viel zu bequemen Sofa im Wohnzimmer. Betrachtete dabei den liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum und warf einen müden Blick in den tief verschneiten Garten. In den vergangenen Tage hatte es einfach zuviel geschneit. Aber was geht da draußen denn ab? Keine 5 Meter entfernt hatte mein Vater einen Futterspender für Vögel in einen Busch gehängt und da war mal richtig was los. Finken, Meisen, Spatzen, Dompfaff und sogar ein Specht bedienten sich dieser endlos scheinenden Nahrungsquelle. Es machte Spass dieses Treiben zu beobachten. Obwohl genug Fressen für alle da ist, wird gekämpft, gestritten und dieser Bereich vor allem von den Grünfinken verteidigt – außer es schaut mal ein etwas größerer Waldbewohner vorbei, dann sind die sofort verschwunden. Witzig.

Als ich da so im Sofa lag und mich köstlich über die gefiederten Viecher amüsierte kam mir die Idee davon Fotos zu machen. Nach kurzer Überlegung hatte ich auch schon einen Plan… Stativ, Kamera, 100mm Linse, Fernauslöser… Keine große Kunst.

Als Fernauslöser nutzte ich meinen Blitzauslöser Yongnuo RF-602 C3, der Vorteil, eine höhere Reichweite und es funktionierte auch durch die Fensterscheibe hindurch – schließlich war ich ja faul und wollte es warm und bequem haben. :)

Um diese unglaublich flinken Gesellen möglichst auch im Flug zu erwischen, wollte ich eine Auslösezeit von mindestens 1/1000 Sek. haben. Diese erreichte ich, indem ich dafür die ISO auf 400 stellte, da ich zusätzlich auch in der Tiefenschärfe etwas mehr Spielraum behalten wollte.

Desweiteren dachte ich mir, wäre es um so interessanter, komplette Bewegungsabläufe in Bilder festzuhalten. Dies bedeutet, Highspeed 8 Bilder pro Sekunde, was mit der Canon 7D auch möglich ist.

Nachdem ich also alles soweit aufgebaut und eingestellt hatte, zog ich mich geschwind wieder ins Warme zurück und wartete, bis die aufgeschreckten und verunsicherten Vögel wieder zurück kommen. Nach ca. 15 Minuten traute sich als erstes eine kleine Kohlmeise wieder in die Nähe des Futterspenders. Landete auf einem Ast oberhalb, guckte das komische schwarze Ding an, flog, pickte sich einen Kern und verschwand wieder… so ging es ein paar mal, bis die feigen Grünfinken wieder nach und nach den Bereich für sich beanspruchten.

Mit dem fotografieren hielt ich mich erstmal zurück, damit sich die total verunsicherten Gefiederviecher sich an meine Kamera gewöhnen. Man sah es ihnen an, dass ihnen die Sache nicht ganz geheuer war.

Als sich das Treiben an der Futterquelle wieder normalisiert hatte, drückte ich am Fernauslöser den Knopf. Am rotem Licht der Kamera, welches den Schreibzugriff signalisierte, sah ich… die Bilder werden gespeichert. Noch im selben Atemzug sah ich aber auch, das in Sekundenbruchteilen auch alle Vögel wieder verschwunden war. Dämlich, dies hatte ich nicht bedacht, dass die Kamera wie ein Maschinengewehr los feuert und natürlich meine Models verschreckt…

Nach der Umstellung von Dauer- auf Einzelfeuer musste ich mich erneut in Geduld üben. Was aber kein Problem war, schließlich hatte ich es ja gemütlich und warm! :)

Das wilde Treiben kehrte so langsam wieder zurück. Willkürlich und je nach Szene drückte ich auf den Auslöser. Nach weiteren 20 Minuten interessierte sich kein Spatz mehr für das Geklicke meiner Kamera. Dabei entstanden einige witzige Aufnahmen…

Und am krassesten finde ich diesen Finkischen Kungfu-Schlag:

Soweit mein Beitrag zur Vogel(foto)grafie! :)

Winter-Wunder-Fotoaktion der Stadt Frankfurt mit Tipps zum Radfahren

Bastian Palma, ein Freund von mir aus Frankfurt verwies mich auf nützliche Hinweise zum Radfahren im Winter und die dazu im Zusammenhang stehende Fotoaktion ausgehend vom Radfahrbüro der Stadt Frankfurt. Folgendes gebe ich an euch weiter! :)

Der Winter ist da! Frau Holle hat in Frankfurt schon ganze Arbeit geleistet. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit bekommt die Mainmetropole eine weiße Schneedecke.

Wenn dazu noch ein eisiger Wind weht, dann kann dies mitunter ein sicheres Radfahrvergnügen mindern. Die besten Tipps für die kalte Jahreszeit findest du unter „Sicher im Winter“ kennen gelernt. Wir informieren dort über Spikes an Reifen, erklären das Zwiebelsystem und zeigen dir, wie du dein Rad gegen Streusalzschäden schützt.

So gut gerüstet bist jetzt du an der Reihe! Mach bei unserer Fotoaktion mit. Schicke uns deine tollsten Impressionen zur kalten Jahreszeit und zeige uns, wie spannend man den Winter mit dem Rad erleben kann. Egal ob „Fahrräder auf Kufen“, vereiste Drahtesel oder radelnde Schneemänner – die schönsten Motive stellen wir online. Die kreativsten Fotografen erhalten ein kleines Überraschungspaket von uns.
Wir freuen uns auf eure Einsendungen unter (per E-Mail).

Eine sichere und schöne Fahrt wünscht dir dein Radfahrbüro der Stadt Frankfurt.

Vielen Dank Basti, für diese Tipps und dem Hinweis zur Fotoaktion. Ich nehme an, man muss kein Frankfurter sein, um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können?! :)