Cloning myself – Spielen mit der Langzeitbelichtung

Heute möchte ich auch noch ein Bild vorstellen und näher beschreiben:

Cloning myself - Langzeitbelichtung

Cloning myself - Langzeitbelichtung

Dieses Foto entstand bei einer abendlichen Fototour gemeinsam mit Fotolist Thomas. Wir trafen uns an dieser Stelle Google-Maps-Point und fotografierten den Sonnenuntergang, den Fernsehturm, den Mond, die Stadt… alles… irgendwann kam ich auf die Idee mal wieder mit dem Licht zu spielen und holte meine Taschenlampe aus dem Rucksack. Es entstanden witzige Bilder während diesen Shots. Wir experimentierten eine ganze Zeit, bis Thomas die Idee zu diesem Foto hatte… das besondere, mit dem Auto kann man diesen Hügel nicht hochfahren, mit dem Motorrad aber kein Problem. Thomas schaltete sein Fernlicht des Motorrads ein, der Hügel war hell beleuchtet. Bereits beim zweiten Versuch hatten wir den dreh raus… ich stellte mich in Position. Per Fernbedienung löste ich aus. 30 Sekunden Belichtung. Ich gab Anweisung wann Thomas sein Fernlicht einschalten kann… dann zählten wir gemeinsam bis drei, Licht aus, ich sprang 2 Meter weiter, blieb ruhig stehen, 3 Sekunden Licht wieder an, wieder aus… ich sprang weiter.. und das, bis die 30 Sekunden vorbei waren… :)

Kamera-Einstellungen:

Lens: 10 mm
Aperture: f 9
Shutter: 30 sec
ISO: 100

Möchte gerne mal wieder Nachts losziehen… alleine ist irgendwie langweilig, wer ist dabei?

9 Gedanken zu „Cloning myself – Spielen mit der Langzeitbelichtung

  1. roman

    Super gemacht, tolle Idee! Ansonsten ist Sonnenuntergänge ja nichts wirklich neues mehr ;-). Aber so, ist’s interessant.

  2. Bjoern

    Das Szenario erinnert mich bisschen an so Hollywoodstreifen hoch über L.A. in den Hollywood Hills! :-) Oder an David Lynch’s ‚Mulholland Drive! :-D

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