25 Minuten – 25 Bilder = Shoots from the Hip

Es war dunkel, es war kalt und ich musste eine größere Strecke zu Fuss durch Nürnberg gehen. Mit cooler Musik im Ohr und einer Kamera mit einem Lichtstarken Objektiv (50mm 1.4) in der rechten Hand überhaupt kein Problem – Langweile kommt mir da keine auf! 😉

Ich war 25 Minuten unterwegs und habe dabei ohne durch den Sucher zu gucken in dieser Zeit 130 Bilder geschossen – alle aus der Hüfte. Eine Auswahl von 25 Bilder habe ich in diese Slideshow gepackt:

[slideshow id=15 w=267 h=400]

Mal nach hinten, zur Seite, nach vorne – ehrlich gesagt, man entwickelt im laufe der Zeit schon ein Gefühl dafür, Objekte mal schnell so am vorbei gehen festzuhalten. Ok, dass hierbei der Focus nicht immer trifft, die Bilder doch alle ziemlich verwackelt sind und wegen einer ISO von 1600 das Rauschen überwiegt, das sei dahingestellt. Ich nenne es Experiment und schwarz/weiß rettet hier noch einiges!

Das wichtigste, es macht Spass! 🙂

Habt ihr soetwas auch schon mal versucht?

Anmerkung:
Zwei Blognachbarn haben bereits über Ihre Erfahrung zu ‚Shoot from the Hip‘ berichtet:

Cool! Und wer ist schon mal planlos durch eine Stadt gelaufen und hat ziel- und wahllos vor sich hin geknipst? 😀

Über Oliver Schaef

Initator und hauptverantwortliche Person hinter dem Blog fotolism.us. Weitere Informationen über mich. Besucht auch meinen Photoblog: www.3ey.es und folgt mir auf Twitter. Danke! :)
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11 Kommentare zu 25 Minuten – 25 Bilder = Shoots from the Hip

  1. Ron sagt:

    super geile idee! die fotos kommen auch gut.
    nen workshop zu streetfotografie hätte mal was.
    aber wie macht man streetfotografie in ner kleinen stadt oder nem dorf wo nix los ist? braucht man zur streetfotografie ne große stadt? mehr motive gibt es da mit sicherheit, aber ob es einfacher wird?

  2. Besim sagt:

    Ich habe gerade eine eigene Ausstellung, in der ich sieben Fotos aus der Serie „From the Hip“ ausstelle. Diese Art der Fotografie macht wirklich Spaß.
    Deine Ergebnisse sind sehr interessant. ISO1600 bringt eine schöne „Körnung“ in die Fotos. So soll’s sein!

  3. Olaf Bathke sagt:

    Das Ergebnis ist spannend, ich fürchte aber, dass ich zu alt für solchen Stress bin. Könnte von meinen alten Gewohnheiten, genau zu schauen, nicht ablassen.

  4. Heiko sagt:

    Ich finde Deine „from the hip“ Versuche recht gelungen! Kompliment !!

    Mir geht es leider wie Ron, ich müßte für sowas auch erst mal 50 km in due nächste größere Stadt fahren…. Leider !

  5. basti sagt:

    Coole Bilder. Vor allem in der Serie kommen sie sehr gut. Macht auf jeden Fall Lust auch mal „aus der Hüfte“ auf Tour zu gehen.

  6. Ruth sagt:

    Ja das ist klasse und macht Spass. Schoene Ergebnisse hast du da. Was mich erstaunt, ist dass sie insgesamt doch recht gerade ausgerichtet wirken.
    Die Methode ist aber nicht neu und stimmt schon man muss im Kopf ein paar „don’t’s“ vergessen :).
    und die grobe „Körnung“ ist ein erlaubtes Stilmittel, dazu nahm man früher ASA 400 Filme und hartes (mit weniger graustufen arbeitendes) Fotopapier in der sw-Entwicklung. Geht doch 😉

  7. bjoern sagt:

    Bei so einer Kamera kommen auch solche Bilder gut….mit einer kleinen Kompakt-kamera würde das wohl nicht so gut kommen oder?

  8. Tamer sagt:

    Also gerade weil die Bilder nicht technisch Perfekt sind finde ich die Bilder klasse. Der Stream runden das ganze zu einer meisterleistung ab. und in farbe? ein absloutes: NO GO.
    Hab nun auch lust auf Hüftschuss-Tour zu gehen.

  9. Billigflüge sagt:

    In dieser Hinsicht bin ich absolut kein Profi, sondern fotografiere mit meiner Digitalkamera nur hobbymäßig. Dabei kommen manchmal wirklich tolle Fotos zu Stande und eins davon hängt sogar im Posterformat in meiner Wohnung. Natürlich sind diese nicht so gut wie Deine! Als nächstes lasse ich mich mal von Deiner Schwarz Weiss Idee inspirieren!!!

  10. Freut mich, dass ich euch hierzu motiviere, einfach mal etwas lockerer auf Fototour zu gehen. 🙂

    Die Fotos müsse nicht immer technisch perfekt sein, um etwas bestimmtes Auszusagen etc.

    Wie kleine Kompaktkameras Nachts reagieren, ist immer sehr unterschiedlich. Wichtig, ohne Blitz fotografieren – Hohes Bildrausches ist hier ein Stilmittel. 🙂

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