Humans Project – Afrikas Menschen und ihre Geschichten

Auf dem Panasonic Workshop auf Malorca in diesem Jahr lernte ich unter anderem Simon Sticker kennen. Ich mag seine Fotografien und seine herangehensweise, wie er es schafft, Dinge und gerade eben Menschen mit dem besonderen Etwas in Bilder festzuhalten. Nicht umsonst ist er freier Dokumentarphotograph und -filmer und  ganz nebenbei ein super netter Typ, der während seiner Reisen und Afrika-Aufenthalte auch schon unglaublich viel gesehen und erlebt hat.

Damals schon hatte er von seinem Projekt erzählt, das er im Frühsommer dieses Jahres bereits gestartet hat. Er bereist zusammen mit (s)einer Freundin Afrika von Süd nach Nord und interviewt Menschen, wie sie Leben, was sie bewegt,… Daraus ergeben sich wundervolle Geschichten, die er zum einen als Video-Reportage festhält, zum anderen aber natürlich auch in Form von Bilder und Geschichten auf seinem Blog veröffentlicht.

Ich denke sein Trailer fasst dies viel besser zusammen:
[vimeo 20150451 549 309]

Jetzt sind die beiden schon einige Zeit unterwegs und ihr Blog läd zum Nachlesen, Stöbern und Folgen ein:

http://humans.simonsticker.com

Ein sehr geniales und emotionales Projekt mit vielen Fasetten. Ich wünsche Simon auf diesem Wege noch alles Gute für seine weitere Reise und viele interessante Geschichten und Menschen. :)

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Panasonic Workshop auf Mallorca – Test der neuen Lumix G3, mein Rückblick

Wie bereits erwähnt, wurde ich mit einigen anderer Fotoblogger (Steffen, Stefan, Paddy, Simon, Christoph, Manfred, Martin, Michael, Christina, Franz, Holger) von Panasonic nach Mallorca eingeladen, um die Lumix G3 zu testen. Kurz gesagt, es war super! Die Organisation, das Drumherum, das Programm, die Menschen, die Insel, das Wetter… Perfekt, um sich mit dieser spiegellosen Systemkamera näher auseinander zu setzen.

Nach einer Vorstellung der wichtigsten Bedienelemente und der technischen Details dieser Kamera ging es nach einer kurzen Pause los zu einem Photowalk durch die Altstadt von Palma de Mallorca. Schnell lernte ich die Vorzüge dieses Klappdisplays mit Touchfunktionialitäten kennen. Allerdings hatte ich zu beginn massive Probleme mit der Fokussierung. Meist traf der Punkt nicht da, wo ich ihn hin haben wollte, was aber daran lag, dass ich versucht hatte meine Fotografiegewohnheiten meiner DSLR auf die Lumix G3 zu übertragen. Erst nach dem ich mich mehr auf das Bedienkonzept eingelassen hatte, machte dann das fotografieren richtig Spass.

Als Objektive nutze ich die lichtstarke Festbrennweite von 20mm 1.7 und das Zoom 100-300mm – wobei ich von der Qualität positiv überrascht war.

Auch der Bildstabilisator dieses Objektives gepaart mit rauscharmer ISO, wie dieses Bild zeigt (100mm 4.0 1/8 Sek. 800 ISO), kann sich sehen lassen:

Mit Hilfe des Klappdisplays gelang der eine oder andere unauffällig Schnappschuss:

Der Autofokus war dabei sehr schnell und auch fast immer Treffsicher. Auch waren noch andere Späße mit dem Display möglich:

aber auch Aufnahmen von etwas ungewohnten Perspektiven sind bequem und sicher möglich:

Der Dynamikumfang der Bilder ließ auch keine Wünsche offen, was sich insbesondere bei gegen-die-Sonne-Aufnahmen auszahlte:

oder

Am zweiten Tag führte uns das Programm nach Valldemossa, einen touristischen aber schönen Ort in den Bergen Mallorcas. Zwei Modells begleiteten uns hierbei und dienten zusätzlich als Motive.

Nachfolgend noch ein Beispiel des Objektives 20mm bei Offenblende 1.7:

Weitere Fotos, auch von allen anderen Teilnehmer, sind auf der extra hierfür eingerichteten Flickr-Gruppe zu finden.

Wie ihr seht, wir hatten viel Spass und zwei wunderschöne Tage auf Mallorca. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Panasonic für diese Möglichkeit und an JDB für die perfekte Organisation.

Mein Fazit zu dieser Kamera, für einen Kompaktkamera-Umsteiger ist diese Systemkamera eine ernsthafte interessante Alternative zu den Spiegelreflexkameras. Die Bildqualität ist vergleichbar, der Objektivpark wächst und das kompakte, leichte Gehäuse mit dem schwenkbaren LCD ist schon ein Vorteil für sich.

Ziel, Meer – ein Kurztrip nach Kroatien, ein kleiner Reisebericht

Meine Freundin und ich waren uns einig, im Sommer wollten wir irgendwo gemeinsam einen Urlaub verbringen. Egal wohin, hauptsache Sonne und Meer. Im März war ich ja bereits auf der wunderschönen Insel Korsika, Italien mag ich nicht so… so bleibt noch Kroatien übrig? Gebongt. Mein erster Gedanke war.. Dubrovnik! Als Kind besuchte ich bereits diese Stadt mit meinen Eltern, aber die Erinnerungen daran sind schon sehr verwaschen. Ich liebe es, eine Reise zu planen. Da bin ich immer ganz schnell… Flug buchen, die Stadt Dubrovnik besichtigen, Auto mieten… und auf gehts… aber leider kam uns etwas dazwischen und buchen schien uns zu unsicher.

5 Wochen später, meine Urlaubswoche stand an, es war Freitag, wir witzelten schon den ganzen Tag „Lust auf Meer morgen früh?!„. Beim Abendessen waren wir uns beide noch unsicher, aber dann beschlossen wir doch… auf nach Kroatien: Ziel, Meer!.

Gesagt, getan… 20:30 Uhr zu Hause gewesen und geschwind die Sachen gepackt, um 21:30 Uhr befanden wir uns schon auf der Autobahn Richtung Süden. Leider war für den Norden Kroatiens schlechtes Wetter gemeldet, somit peilten wir grob die Stadt Zadar an… und tatsächlich, pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir um 7 Uhr das Mittelmeer – was für ein unglaubliches Gefühl! :) Ein Gefühl von Freiheit machte sich breit. Der Blick auf das Meer, der Duft von Salzwasser, das warme Klima, die Umgebung… 10 Stunden später und der Alltagsstress ist vergessen.

Nach kurzer Suche fanden wir auch ein hübsches Plätzchen, wo wir den Tag unter dem Baum liegend halbdösend verbrachten:

Baden, schlafen, Sonne, Meer… mehr stand nicht auf dem Programm. Die Suche nach einem hübschen Campingplatz führte uns Richtung Süden. Wir landeten in Vodice, wo ich mich glatt in den schmalen Gassen der Altstadt verfuhr. Überall hingen Schilder mit „Apartment“ – ich hielt an und fragte mal neugierig nach dem Preis.. eine nette Wohnung mit Balkon 30 Euro, genommen für 2 Tage! Erschöpft fielen wir erstmal ins Bett und schliefen 12 Stunden durch – ein Nachteil, wenn man die Nacht mit Autofahren verbringt.

Am nächsten Tag erkundeten wir weiter die Küste südwärts. Sonne satt, blaues Meer und überall wundervolle Motive…

Der Weg führte uns direkt nach Primošten. Ein kleiner sehr schön gelegener Ort mit der Besonderheit, dass die Altstadt sich auf einer kleinen Halbinsel befindet. Die Kirche und ihr anliegender Friedhof hoch oben auf einem Hügel bot ebenfalls einen tolle Ausblick:

Auf großen Hinweisschilder lasen wir unterwegs etwas vom Krka Nationalpark. Kurzer check am iphone – hört sich sehr interessant an. Nächstes Ziel geklärt. Es geht etwas ins Landesinnere. Wir fuhren nach Lozovac und noch ein Stückchen weiter. Parkten das Auto, lösten die Zugangskarten und erreichten ahnungslos ein wundervolles Paradies von Natur (bis auf diesen Massentourismus!)

Wald, Wasserfälle, Flussläufe, Seen, Bäume, Blätter, Fische, Lichtspiele… fantastisch:

Wir wanderten ca. 1 Stunde lang über Stege und Wege quer durch das wunderschöne Gebiet mit dem abschließendem Ziel, dieser Wasserfall:

Dort verbrachten wir eine weitere Stunde mit Baden, Natur genießen und fotografieren. Der Abstecher zum Krka-Nationalpark hat sich auf jedenfall gelohnt.

Am Abend erkundeten wir bei Sonnenuntergang den schönen Ort Vodice und schlossen den tollen Tag mit einem leckeren fleischlastigen Abendessen ab.

Am nächsten Tag, zog es uns dann wieder Richtung Norden. Das schlechte Wetter hatte uns schließlich doch eingeholt. Aber zumindest blieb es trocken und auch bei bewölktem Himmel gibt es natürlich ebenfalls viel zu fotografieren, wie zum Beispiel dieser Fischer beim Ort Tribunj:

Etwas weiter nördlich stoppte ich an einem Olivenhain. Hier soll es ja angeblich die „Schwarze Witwe“ geben – die einzige giftige Spinne Europas… hauptsächlich gefällt mir ihre schwarze Farbe und den auffälligen roten Fleck. Nach langer vergeblicher Suche und gepirsche, bewaffnet mit meinem 100mm Makro von Canon, gab ich dann doch auf und musste mich mit diesem Kameraden zufrieden geben:

Im Anschluss erkundeten wir noch die Insel Otok Murter und fuhren gegen späten Nachmittag Richtung Norden weiter. Ziel unbekannt. Auf Höhe Zadar bot sich uns jedoch dieses Bild:

Es war kein Spass. Wir fuhren diese kurvige Küstenstraße entlang genau in dieses Unwetter hinein. Geröll lag auf der Straße, Regen und Wind peitschte auf uns nieder. Gefrustet suchten wir den kürzesten Weg zur Autobahn und fuhren erneut die gesamte Nacht durch direkt wieder nach Hause.

Keine Ahnung wieviele Kilometer wir in diesen 4-5 Tagen hinter uns gebracht hatten, aber diese Strapazen hatten sich auf jedenfall gelohnt. Wir genossen das Meer, die Sonne und das Umfeld in vollen zügen. Ich konnte zu 110% abschalten. Kurz um, es war ein toller Kurztripp! :)

Der Norden Korsikas im März – ausgewählte Fotos – Reisefotografie

Ziemlich spontan vorbrachte ich vor zwei Wochen ein paar Tage auf der wundervollen Insel Korsika. Unterwegs mit dem eigenen Auto entdeckte ich den Norden und genoss die vielfältigen Landschaften, die idyllischen Bergdörfer und die tolle Natur dieser französischen Insel. Ich übernachtete im Zelt oder im Auto, so war ich flexibel und konnte frei meinen Standort wählen, wo ich den Sonnenunter- und den Sonnenaufgang fotografieren wollte. Der Tag startete noch vor den ersten Sonnenstrahlen und endete, sobald die ersten Sterne zu sehen waren. Ich unternahm einige aufregende Wanderungen und war faszinierend von der Pflanzen- und Tierwelt. Am meisten haben mir jedoch die Kontraste vom blauem Meer, grüne Küsten und Schneeweiße Berge angetan. Naja, seht selbst, ich habe hier mal ein paar ausgewählte Fotos hochgeladen:

Eine größere Auswahl in einer besseren Qualität ist in meiner Gallery zu finden: http://www.3ey.es/gallery

Das Tagebuch, das ich auf meinem iPhone geschrieben hatte, werde ich überarbeiten, mit Bilder versehen und wahrscheinlich ebenfalls hochladen, wenn Interesse besteht. :)

Viele Grüße,
Olli

Los gehts… Kurzurlaub auf Korsika – Landschaft, Sonne, Fotografie

Eine Woche Urlaub stehen an. Klar, dass ich da nicht zu hause bleiben kann und etwas Ablenkung und Erholung brauche ich aktuell auch. Ihr, die Lieben Leser meines Blogs bekommt es ja leider auch zu spüren… ich habe unendlich viele Ideen und Artikel in meinem Kopf, finde jedoch aktuell nicht die nötige ‚frei‘-Zeit diese umzusetzen, leider.

Tjo, zu meinem Kurzurlaub… Montags stellte ich fest „Öhm, hab ja nächste Woche Urlaub“ und mein erster Gedanke dazu war „Cool! Wohin?“

Ich liebe das Meer, die Natur, die Einsamkeit und schöne Landschaften – klar, wer tut das nicht – somit sollte mein Reiseziel irgendwo am Meer liegen. Schwankte zwischen Atlantikküste Westfrankreichs und Côte d’Azur, aber so wirklich glücklich war ich mit diesen Zielen nicht… erst am Mittwoch kam mir die Idee mit Korsika… Wettercheck: 15 Grad + Sonne, yeah! Fähre, aktuell super günstig, spontan reserviert. Eine Reihe Couchsurfer angeschrieben und los gehts… mein Ziel: Calanche, Golf von Porto!

Somit packe ich meine Kameraausrüstung samt Zelt und alles was dazu gehört und begebe mich auf den Weg Richtung Süden, dem Frühling entgegen. Wandern, fotografieren, abschalten.

Und das muss ich jetzt auch tun, packen! :-)

Ach ja, bin auf eine super Seite gestossen rund um und über Korsika: www.paradisu.ch

Dann bis nächste Woche! :)