Uwe Spitzmüller portraitiert Menschen und startet das Projekt „Gesichter Nürnbergs“

Ich lernte Uwe an unserem vergangenem Photowalk im August kennen. Er ist ein sehr netter und aufgeschlossener Zeitgenosse. Damals erzählte er, dass er als Hobbykoch über sein Essen zur Fotografie kam. Irgendwann schaffte er sich schließlich eine gute Kamera an, um seine Kochkunst in Bilder festzuhalten. Der Photowalk käme ihm ganz gelegen, da er sich und seiner Kamera auch einmal andere Bereiche der Fotografie widmen möchte. Kurz darauf richtete er sich einen eigenen Blog ein und nach und nach tauchen die ersten Erfahrungsberichte verschiedener fotografischen Aktionen auf und, um so mehr freute ich mich, als ich sein erstes Portrait seiner Reihe „Gesichter Nürnbergs“ entdeckte. Mittlerweile ist er bereits bei #9 seiner Reihe angelangt.

Ausgestattet mit der Traumlinse Canon 85mm 1,2/ L geht er höflich und freundlich wie er ist auf die Menschen zu und erntet meist immer Offenheit und ein schönes Portrait.

Aber genug vieler Wort, seht selbst und besucht seinen Blog www.uwespitzmuellerfotografie.de. Unter „Gesichter Nürnbergs“ findet ihr noch weitere Details zu seinem Projekt.

Uwe, ich wünsche dir noch sehr viel Erfolg bei deiner Reihe und viele offene, nette, interessante Nürnberger die sich von dir fotografieren lassen! :)

Fragen, Fragen, Fragen… zum Thema Fotografie

Vor ca. 2 Wochen kaufte sich ein Freund von mir nach ein wenig hin und her seine erste DSLR, eine Canon EOS 450D. Dazu empfahl ich ihm sogleich auch die im Preis-/Leistungsverhältnis wohl beste Linse, das Objektiv Canon 50mm 1.8. Nun vergingen einige Tage und er erzählte mir, wie viel Spass es macht damit zu fotografieren und wie toll und scharf die Fotos werden. Ich denke, so geht es den meisten die von einer kleinen Kompaktkamera auf eine DSLR wechseln. Der Erfolg ist sofort an Hand der Ergebnisse sichtbar!

Nun hat ihn also auch das Fotofieber gepackt und immer wenn er mich online in ICQ oder Skype sieht, erzählt er von seiner neuen Leidenschaft, der Fotografie. Diese für Ihn noch neue und unbekannte Welt lässt ihm aber noch viele viele Fragen und Rätsel offen. Natürlich wendet er sich Ratsuchend an mich und ich helfe ihm hierbei gerne… nur manche Fragen, so einfach sie klingen mögen, haben es wirklich in sich und ich habe nicht sofort DIE Antwort darauf parat. Somit bat ich ihn, dass er mir eine E-Mail schreiben soll, mit Dingen, die ihm unklar sind und das hat er jetzt getan. :)

Und hier kam mir jetzt die Idee, warum seine Fragen nicht offen über diesen Blog beantworten. Dieser Weg bietet Platz für Diskussion und wir können vielleicht alle etwas davon lernen. Aus diesem Grund habe ich jetzt diese kleine Reihe ins Leben gerufen…

fragenfragenfragen

Ich bin schon sehr gespannt. :)

HINT: Kann mir jemand dafür ein Logo bauen? 8-)
HINT2: Vielen Dank an Patrick für das coole Logo! :)

Das Fotografieren von Schmetterlinge – Teil 3 – meine schönsten Bilder

Das Fotografieren von Schmetterlinge ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Meine Erfahrungen möchte ich mit euch in Form einer kleinen Reihe teilen:

Mit „Es sind Lebewesen“ fing diese Reihe an. Gestern schrieb ich über die fotografischen Herausforderungen auf die man so stößt und heute möchte ich zum schönsten Teil dieser Reihe kommen. Die Vorstellung meiner bisher schönsten Fotos von Schmetterlinge…

Ein Distelfalter:

Distelfalter

Ein Tagpfauenauge:

Tagpfauenauge

Ein Schwalbenschwanz:

Schwalbenschwanz

Noch ein Schwalbenschwanz aber von einer etwas ungewohnten Perspektive: :)

Schwalbenschwanz

Ein weiterer Distelfalter:

Distelfalter

Und noch ein Kleiner Fuchs:

Der kleine Fuchs

Das war es erstmal, vielleicht hänge ich noch das eine oder andere Bild mit dran. Ich hoffe, dass euch die kleine Reihe etwas interessiert hat und vielleicht bei der nächsten Wanderung ebenfalls auf Schmetterlingsjagd, zumindest aus fotografischer Sicht, geht. :)

Viele Grüße,
Olli

Das Fotografieren von Schmetterlinge – Teil 1 – Es sind Lebewesen

Schmetterlinge gehören zu meinen liebsten Insekten (Heupferde mag ich auch). Es sind faszinierende Tierchen und sehen auch noch schön aus. Bereits in meiner Vorjugendzeit durchstreifte ich mit einem Schmetterlingsführer bewaffnet die Natur und machte mir Notizen wann ich wo welche Gattung gesehen habe. In einem Terrarium hatte ich sogar wochenlang Raupen des „kleinen Fuchses“ gefüttert, die Verpuppung beobachtet und bis zur Geburt eines wunderschönen Schmetterlings begleitet, welche ich voller Freude natürlich sofort freigelassen habe.

Heute, knapp 15 Jahre später, faszinieren mich Schmetterlinge erneut. Ich fahre Naturschutzgebiete ab, lege mich Geduldsam auf die Lauer und freue mich über jeden Schmetterling, der meinen Weg kreuzt. Heute bin ich aber nicht mehr mit einem Buch bewaffnet, sondern mit meiner DSLR und die Dokumentation geschieht in Form von Bildern – ansonsten aber hat sich nichts verändert! :)

Das Fotografieren von Schmetterlinge ist aber mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Meine Erfahrungen möchte ich mit euch in Form einer kleinen Reihe teilen:

Und mit „Es sind Lebewesen“ fängt diese Reihe an. In der Fotografie spielt es keine Rolle ob Mensch, Tier oder Insekt – bei einem Lebewesen sind noch ganz andere Faktoren entscheidend, als beispielsweise bei einem stillsitzenden nichtdenkenden Objekt – selbsterklärend. Mit Menschen kann man noch kommunizieren (vielleicht), aber bei Tiere und Insekten? Da hilft meist nur Geduld und auch ziemlich viel Glück. :)

Seit Wochen schon versuche ich Schmetterlinge mit meiner Kamera einzufangen. Das ein oder andere schöne Motiv ist dabei entstanden, aber im Verhältnis dazu hatte ich dann doch mehr mit verschiedensten Probleme zu kämpfen (neben den fotografischen Herausforderungen)…

Ein Problem zum Beispiel, sie können davon fliegen:

Markt_Bibart_-20090816_144

Oder verstecken sich im dichten Gehölz:

Castell-20090705_081

Oder sind so zerflättert, dass sie nicht mehr schön anzusehen sind:

Markt_Bibart_-20090816_087

Oder sie zeigen sich nicht von Ihrer schönsten Seite, wie dieser „Russische Bär“ der seine orangen Hinterflügel verbirgt, sobald man sich ihm näherte:

Russischer Bär

Oder sie klappen einfach mal ihre Flügel zusammen:

Tagpfauenauge

Sind halt doch Lebewesen und tun was sie wollen. :-)

Weiter gehts in den kommenden Tagen mit Teil 2, den fotografischen Herausforderungen beim Fotografieren von Schmetterlinge.