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Anpassungen und Veränderungen am Blog fotolism.us

Mit dem Wechsel auf WordPress 3.0 entschloss ich mich damals sogleich und sehr spontan auch auf das mit ausgelieferte Default Theme „Twenty Ten“ zu wechseln. Dieser Schritt ging schnell und problemlos… Bild hochgeladen, Hintergrundfarbe gesetzt, Menüpunkte definiert und fertig. Natürlich war es nicht wirklich fertig… die persönliche Note fehlte noch voll und ganz. Vor allem dann, als viele andere Blogger sich ebenfalls dazu entschlossen, dieses Default Theme als ihr Theme ihrer Wahl zu verwenden…

Für mich stand damals fest, ein neues Theme muss her, denn die Ladezeiten meines vorherigen Designs waren mehr als grausig. „Twenty Ten“ erfüllte genau meine Ansprüche an ein aufgeräumtes sauberes Theme ohne viel schnickschnack. Zu den geplanten Detailanpassungen und der persönlichen Note des Blogs kam es bislang nie. Gestern Abend fand ich endlich mal die Luft und habe in einer Nachtaktion ein kleines einfaches Logo erstellt, welches angelehnt an meinem vorherigen Design ist. Die 1/4-Sonnenblume, die sich in Twitter, im Favicon und in Facebook wieder findet, ist natürlich Teil dieses Logos. Ich bin jetzt kein Designer, bin aber dennoch sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

Am CSS des Menüs habe ich ebenfalls etwas geschraubt. Auch habe ich das Bild überarbeitet. Allerdings bin ich mir noch etwas unschlüssig, welche Art von Bilder ich an dieser Stelle zeigen möchte – ob bunte knallige Bildausschnitte oder doch eher etwas dezentes in b/w? Da wird es bestimmt zukünftig immer wieder Änderungen geben. :-) Wem es aufgefallen ist, der Hintergrund ist jetzt komplett weiß und nicht mehr schwarz – sieht nun irgendwie offener und freundlicher aus, oder?

Wie ist eigentlich eure Erfahrung mit dem Tweet This-Button (twitter), dem I like-Button (facebook) und dem flattr-Button? Oft habe ich das Gefühl, dass sie mir keinen besonderen Mehrwert liefern, außer dass sich die Ladezeiten erhöhen. Klar ist es schön zu sehen, dass ein Artikel ge-like-ed wird, aber ein Kommentar mit einer kurzen Meinung wäre mir persönlich doch 100mal lieber als ein stumpfer Klick auf die Datenkrake Facebook. Der Tweet-This-Button macht es einem Leser schon sehr einfach, schnell mal diesen Artikel zu twittern, wird aber meiner Meinung nach viel zu selten dazu auch genutzt, aber ich darf mich nicht beschweren, bei anderen Blogs klicke ich auch viel zu selten mal drauf. :-/ Und zu flattr, naja, da braucht man schon eine größere Reichweite, um einen kleinen Lohn von diesem geldhin- und hergeschiebe zu erhalten – Wer von euch nutzt überhaupt flattr? – Hab testweise mal diesen Button eingeblendet – wer war eigentlich die eine Person, die einmal darauf geklickt hatte? Meinen ganz persönlichen Dank an dieser Stelle! ;-)

Desweiteren fällt mir es immer schwerer, aus freien Stücken zu Bloggen… die viel zu knappe Freizeit nutze ich dann doch lieber dazu, um es mit meinem Hobby Nr. 1, dem Fotografieren, auszufüllen. Ich liebe es meine Erfahrungen und Gedanken durch meinen Blog mit euch zu teilen, aber die meisten Erkenntnisse schaffen es nicht zu einem Artikel. Hierzu hatte ich mir auch bereits ein paar Gedanken gemacht, um mir das Ganze etwas zu versüßen, einen positiven Effekt daraus zu ziehen und habe mich dazu entschlossen, etwas mit Werbung zu experimentieren. Zumindest sollten die monatlichen Kosten meines Servers gedeckt sein, aber selbst das ist schon schwierig. Hier und da wird mal ein kleiner Werbeblock zu sehen sein… wer sich daran gestört fühlt, dem lasse ich gerne mein Paypal zu kommen. :) *scherz

Jetzt werden die Tage so allmählich ungemütlicher und werde sicherlich hier und da mehr Zeit für meinen Blog finden. Vielen Dank fürs Lesen, einen schönen Sonntag Abend noch!

Oliver Schäf

Idee „Gemeinschaftsblog“ gescheitert – Veränderungen auf fotolism.us

Nachdem die Artikel über Fotografie in meinem persönlichen Blog überhand nahmen und viele Freunde von mir ebenfalls gerne fotografieren, hatte ich die Idee, einen Gemeinschaftsblog zum Thema Fotografie ins Leben zu rufen. Diese Idee war schnell umgesetzt und so ist im Juli 2008 fotolism.us geboren. Dieser Gedanke fand sehr großen Anklang. Alle wollten Teil dieses Projektes sein und auch regelmäßig Ihren Beitrag leisten. Es gab öffentliche Artikel, aber auch private, die nur von Mitglieder gelesen werden konnten. Eine ideale Plattform, um Erfahrung auszutauschen, Bilder zu präsentieren und gemeinsame Aktionen zu planen. Rund um, eine prima Sache.

Sehr schnell aber kristallisierte sich heraus, dass neben mir nur sehr wenige Freunde dieses Projekt aktiv mit gestalteten, bzw. in der Zwischenzeit bin ich alleine. Aus diesem Grund überlegte ich sehr lange, was tun?fotolism.us weiter öffnen, noch mehr fotobegeisterte gewinnen, Werbung machen, das Ganze weiter ausbauen? Für diesen Schritt fehlte mir jedoch die Energie. Ich will fotografieren und nicht die meiste Zeit mit der Administration eines Blog verbringen.

Somit erkläre ich mein Ziel, aus dem Blog fotolism.us ein selbstständiges und gemeinschaftliches Projekt der Fotografie zu entwickeln, als gescheitert. Vergangene Nacht setzte ich meinen Entschluss um. Aus dem Gemeinschaftsblog wird nun ein Blog von Oliver Schäf mit dem Kernthema Fotografie.

Gastautoren, Fotografen, Studiobesitzer und fotobegeisterte sind immer Willkommen, um auf fotolism.us eigene Artikel zu veröffentlichen. Auch bleiben alle bisherigen Accounts bestehen, so dass jeder fotolist die Möglichkeit hat, weiterhin Bilder zu präsentieren oder Posts zu schreiben.

Für Anmerkungen, Wünsche, Ideen stehe ich gerne zur Verfügung. Schreibt einfach einen Kommentar oder eine E-Mail an mail(at)fotolism.us.

Vielen Dank,
Oliver Schäf

Zum Feedback-Button – Get Satisfaction

Schon ewig fällt mir dieser Feedback-Button auf diversen Website auf… nun hat auch fotolism.us einen.

feedback

Hintergrund: Hinter diesem Button verbirgt sich der Onlinedienst getsatisfaction.com – eine zentrale Plattform für Webseitenbetreiber um in Web 2.0 manier Feedback von seinen Lesern zu erhalten. Jeder kann darüber Verbesserungsvorschläge einreichen, auf Probleme hinweisen oder Fragen stellen. Über die übersichtliche Oberfläche http://getsatisfaction.com/fotolismus hat auch jeder die Chance an den Diskussionen teilzuhaben. Die Funktionalität der kostenlosen Version ist zwar stark abgespeckt, aber dennoch völlig ausreichend. Einziger Nachteil, es ist nur auf Englisch verfügbar.

Ziel: Ich finde die Idee prima. Es bietet eine schöne Möglichkeit euch, die Leser, besser in das Geschehen einzubringen, neben Kommentare etc. habt ihr nun eine einfache Oberfläche, um auf Dinge hinzuweisen, euch zu beschweren oder einfach eine nette Nachricht zu hinterlassen. :-)

Freue mich auf jeden Feedback!

Grüße,

Oliver Schäf

Die Welt der Photoblogs…

Schon seit längerem Frage ich mich, wie das mit den Photoblogs funktioniert. In meinen Augen ist das ein völlig eigenständiges Netzwerk von Hobby-Fotografen, aber auch von Profis. Viele bekannte Blog- und Twitter-Nachbarn führen bereits seit langer Zeit ein derartiges Photoblog. Brauche ich soetwas auch? Wie funktioniert das? Was muss ich tun? Was steckt da genau dahinter? Was ist überhaupt ein Photoblog?

Befragen wir doch mal das Wikipedia dazu:

Ein Photo- bzw. Fotoblog ist eine Variante des Weblogs, bei der die Darstellung von Fotografien im Vordergrund steht. Dabei reicht das Spektrum des Angebots von „optischen Tagebüchern“, über fotografische Kunstprojekte bis zu Portfolios von professionellen Fotografen. Die Qualität der gezeigten Arbeiten unterscheidet sich zum Teil erheblich.

Also ist das nichts anderes als ein schön gemachter Flickr-Photostream?

Jain – aber überhaupt nicht vergleichbar. Es ist ein eigenes globales Netzwerk, ein weiterer Bestandteil des sogenannten Web 2.0. Ein Austausch von Fotografischen Erzeugnissen aller Art. Irgendwie faszinierend, nicht wahr?

Wie sieht soetwas überhaupt aus?

Am besten guckt Ihr es einfach mal selbst an. Hier sind ein paar Beispiele von mir bekannten Photoblogs:

Wisst ihr, was ich meinte? Diese Art der Bildpräsentation ist schon wesentlich interessanter und aussagekräftiger als über Flickr und Co, oder nicht?

Meine Frage, ob man soetwas für seine eigenen Fotos braucht, beantwortet sich so allmählich von alleine und es interessiert mich, was man dazu alles benötigt…

Wie funktioniert also so ein Photoblog?

Der einfachste Weg ist meiner Ansicht nach eine Registrierung bei einem Photoblog-Hoster. Anmelden, Namen ausdenken, Aussehen anpassen, Bilder hochladen, fertig. Je nachdem, welche Features man jedoch nutzen will, kommen da zusätzliche Kosten auf einem zu. Nachteil, Detailanpassungen sind nicht ohne weiteres möglich. Vorteil, man muss sich um kein Backup bemühen und nutzt ausgereifte Webanwendungen.

Folgende zwei Photoblog-Hoster sind mir bekannt:

Nur leider habe ich diese selbst noch nicht getestet und kann dazu nicht sehr viel sagen. Vielleicht Du?

Wer aber eh schon eine eigene Website oder Blog auf einem eigenen Webspace oder Server betreibt, der möchte natürlich diese Möglichkeit nutzen, um seine eigene Webanwendung zu installieren. Dazu bietet es sich an, ein WordPress mit einem entsprechenden Photoblog-Theme und Plugins zu installieren. Die meisten Photoblogs die ich aber kenne basieren alle auf Pixelpost, eine freie PHP-Webanwendung, welche sich voll und ganz auf das Gebiet „Photoblog“ spezialisiert hat. Zahlreiche Themes, Addons und die Möglichkeit, noch selbst Hand anzulegen, reichten aus, um mich dafür zu entscheiden.

Wie funktioniert dieses Netzwerk?

Tjo, das ist mir im moment auch noch nicht so klar. :) Aber wie beim „normalen“ Blog auch, gibt es zahlreiche Photoblog-Verzeichnisse, wie zum Beispiel:

Ein Netzwerk aus vielen anderen Photoblogger bewerten ihre Blogs untereinander, Kommentieren die Bilder der anderen und bilden so eine geschlossene Gemeinschaft. Das scheinbar bekannteste Verzeichnis ist coolphotoblogs.com. Jedes Jahr werden darüber für verschiedene Kategorien die Photoblog Awards verliehen – die bestbewertesten Photoblogs werden in diesem Rahmen geehrt und besonders hervorgehoben. Ein Blick auf die Gewinner von 2008 lässt einem nur so erstaunen.

Der Gewinner aus dem Europäischen Raumes ist der Fotograf Pete Carr aus Liverpool mit seinem Photoblog: vanilladays.com

Und nun?

Nun bin ich richtig motiviert, meinen eigenen Photoblog ins Leben zu rufen. Pixelpost ist schon installiert, ein nettes Theme ist ausgewählt, ein paar Bilder sind bereits hochgeladen, mein „About me“ ist in einem schlechten Englisch verfasst, einige Baustellen sind noch offen, aber… es kann eigentlich schon losgehen…

oliver-schaef.de/photoblog


Bin für jeden weiteren Tipp, Vorschlag, Anmerkung von euch Dankbar.