gegeneinander antreten, lernen, austauschen – inspi.re

So das Motto dieser noch sehr jungen Internetseite inspi.re.

Ich staunte nicht schlecht, als ich mein Lieblings-Facebook-App „Photography Competition“ kürzlich öffnete. Es ist nun teil des Projektes „inspi.re„. Neugierig legte ich für diese Seite einen Account an und stellte mit Freude fest, dass der Grundgedanke weiterhin existiert…

  • es laufen mehrere Wettbewerbe gleichzeitig zu verschiedensten Themengebiete
  • die Laufzeit eines Wettbewerbes liegt bei 5 Tagen
  • mit Einsendung eines Bildes nimmt man an einem Wettbewerb teil
  • nach dieser Laufzeit hat die Community 2 Tage Zeit alle eingereichten Bilder zu bewerten
  • das Gewinner-Bild landet in der Hall-of-fame

Bisher nutzte ich diese unkomplizierte und schnelle Möglichkeit, um auszutesten, welche meiner Bilder wie bei dieser anspruchsvollen Community ankommt. Meine Beste Bewertung bisher war „It ranked 15th out of 283 in the competition“, aber das war auch eine Ausnahme. ;)

Wir könnten dort unsere eigene Community gründen, besteht hierzu Interesse?

Wie lasst ihr euch inspirieren?

Ich lass mich gerne von anderen Fotografen und ihren Werken inspirieren. Es ist einfach großartig, wieviel tolle Fotografien im Netz zu finden sind. Dabei finde ich neue Motiv-Ideen und lerne mit jedem Bild dazu: Komposition, Farben, Inszenierung, Licht usw…

Das Internet ist mit seiner unerschöpflichen Menge an verfügbaren Bildern Segen und Fluch zugleich. Die Überauswahl macht es manchmal schwer die guten, inspirierenden Bilder zu finden. Eine regelrechte Suche nach der Nadel im Heuhaufen :-)

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Wie macht Ihr das?

Ich hab für mich neben Fotosharingseiten wie Flickr und Fotoblogs vor allem StumbleUpon als ein tolles Tool für diesen Zweck entdeckt. Ich nutze StumbleUpon schon länger um neue Webseiten zu entdecken aber die Bilderfunktion hab ich erst ganz neu entdeckt und die ist wirklich genial.

Über sechs Millionen Stumble User „entdecken“ und bewerten ständig neue Bilder, kategorisieren diese und verschlagworten sie sogar teilweise. Man kann entweder aktiv teilnehmen oder man bleibt passiv und „stumbelt“ einfach durch die Bilder. Das geht besonders einfach, da man nur einen Button klicken muss: „Stumble!“ und schon  bekommt man das nächste Bild angezeigt. Gefällt einem das Bild, klickt man „I like it“, gefällt es mal nicht kann man negativ bewerten oder einfach weiter-stumbeln. Nach diesem Prinzip kann man sich durch unzählige Webseiten, Bilder und Videos wühlen und bekommt viele tolle Empfehlungen auf die man sonst nie gekommen wäre.

Das besondere an Stumble ist, dass es mitlernt. Alle eigenen Bewertungen werden gespeichert und definieren den eigenen Geschmack. Um so länger man es also nutzt, desto besser funktioniert es.

Wie es sich für eine Community gehört, kann man dort auch „Freund“ werden oder den Favoriten anderer User „folgen“. Findet man also andere User, die den eigenen Interessen oder dem eigenen Geschmack sehr ähneln, kann man diesen folgen und bekommt deren Empfehlungen bevorzugt angezeigt.

Würde mich freuen den ein oder anderen von Euch dort bald anzutreffen. Oli und ich haben dort schon ein Profil. Martin Gommel von Kwerfeldein ist auch mit von der Partie.

Einen Haken hat die Sache. Stumble funktioniert (zumindest noch) nur mit einer Browser-Toolbar. Ich kann solche Toolbars eigentlich nicht ausstehen, aber Stumble ist einfach so nützlich und gut, dass das die erste und bisher einzige Toolbar ist, die ich sei Jahren als erstes in meine Browser installiere.

Nochmal meine Frage vom Anfang: Wie findet ihr neue, inspirierende Werke? Habt Ihr auch spezielle Tools oder Webseiten? Freue mich auf Euer Feedback!

Weitergehende Links:

Pixelpipe.com – eine sinnvolle Web 2.0 Anwendung

vor kurzem erhielt ich eine Einladung, um diesen, noch in Beta-Status befindlichen Dienst zu testen und ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht.

pixelpipe.com

Wenn jemand ein sehr aktives Mitglied des Web 2.0-Wahns ist und in verschiedensten Communities oder Fotoplätzen dieser Welt seine Bilder präsentiert, dann ist das schon eine sehr aufwendige Geschichte, überall diese Bilder samt Beschreibung und Taggs hochzuladen.

Pixelpipe schafft hier abhilfe. Nach erfolgreicher Anmeldung klickt man zunächst einmal auf „Add Pipe“, um anschließend verschiedene Web 2.0 Anwendungen, die man verwenden möchte, über eine direkte Leitung zu verbinden. Die Liste dieser Dienste ist sehr lange, angefangen von 23, über facebook, flickr, friendster, picasa, youtube, zooomr und vielen mehr, auch viele Blogsysteme lassen sich integrieren.

Natürlich musste ich dies sogleich aus testen und legte eine Leitung nach facebook, flickr und in mein Blog… zum Upload meines Bildes nutzte ich eine Freeware für MacOSX, was natürlich auch für andere Betriebssysteme auf Pixelpipe.com angeboten wird. Pixelpipe Uploader geöffnet, Bild per drag’n’drop geadded, kurzer Titel und Beschreibung hinzugefügt und ab gehts… das Bild wurde auf allen drei Seiten erfolgreich hochgeladen.

Bis auf eine Kleinigkeit perfekt… er hat den Titel des Bildes nicht als Titel des Posts in mein WordPress übernommen.

Fazit: eine tolle Anwendung – einfach zu handhaben und eine echte Arbeitserleichterung für Menschen mit hohem Drang Bilder zu sharen. :)

Weitere Details: blog.pixelpipe.com