Auflösung: Fotothema März

Liebe Leser,

das Fotothema für den Monat März lautete:

“Essen”

Ihr habt noch nie etwas zu essen fotografiert? Wäre das nicht jetzt eine super Gelegenheit? :-)

Wir würden gerne alles sehen was zum Thema „Essen“ passt. Entweder die Nahrung selbst,  etwas das man zum essen braucht oder vielleicht ganz was anderes? Hauptsache es ist mit dem Thema in Verbindung zu bringen. Kreativität ist gefragt!

Das Thema ist durch eine Fotosession von Olli, Ingo und mir entstanden. Von Ingo organisiert bekamen wir ein paar leckere Speisen vorgesetzt welche wir versuchten so gut wie möglich abzulichten. Ein kleines Beispiel zur Inspiration:

img_4743

Wie könnt Ihr euch beteiligen?

  • mit bis zu drei Bilder
  • maximale Kantenlänge 500px
  • per E-Mail an fotothema@fotolism.us
  • oder per Link zum Bild über Kommentar
  • oder per Upload in unsere Flickr-Gruppe, aber bitte mit einem kurzen Hinweis zum Fotothema

Sooo, hier kommt der Abschluss unseres Fotothemas. Mein eigenes Bild habe ich ja schon in den Artikel eingebaut, deshalb kommt von mir nichts mehr. An alle andere ein Dankeschön fürs mitmachen.

Los gehts mit Chris:

chris

Zwei Beiträge von Pascal:

That's A Composition!

Dinner

Und ein süßer Beitrag ebenfalls über Flickr von DigiPsycho:

Mousse

Olli himself :-)

essen

essen-3

essen-2

Und, absolut erwähnenswert, zu diesem Fotothema „Essen“ sind noch eine Reihe weiterer Artikel entstanden:

  • Fotolist Ingo hatte etwas von unserem Fotoshooting erzählt und einige Bilder gezeigt
  • Fotolistin Ruth hat auf ihrem Blog Ihre Ergebnisse präsentiert
  • Fotolist Thomas hat mit seinen verfügbaren Mitteln versucht die Enstehung seiner Pizza festzuhalten und dabei festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist.
  • .
    Viele Grüße,
    Fotolist Gerhard

    Essen fotografieren – „Making Of“

    Unser aktuelles Fotothema im März ist Essen und wie es der Zufall will, hat sich ein kleines Foto-Shooting bei meinem Cousin Mario ergeben. Er wünscht sich schon lange ein paar schöne Aufnahmen seiner (Anmerkung des Autors: leckeren) Kreationen.

    Oli, Gerhard und ich haben etwa eine Woche Vorbereitungszeit bis zum Shooting. Keiner von uns hat je professionell Essen fotografiert und wir sind froh etwas Zeit zu haben, um uns zu informieren und das dringendste Equipment zu besorgen.

    Sonntag früh um 9 Uhr rücken wir mit 3 Fotoausrüstungen (Canon EOS 350, 400 und 450 und einigen Linsen),  einem 500W Baustrahler und einem Diffusor an. Vor Ort erhalten wir noch eine zweite Lichtquelle, eine Leiter und einen leeren Club-Mate Kasten, die wir als Stative missbrauchen :-)

    Während Mario das erste Gericht zubereitet, bauen wir Licht, Diffusor und ein wenig Deko auf. Unsere ersten Versuche mit dem Licht waren eine große Enttäuschung. Das einfallende Licht von außen hat sich so gar nicht mit der Farbtemperatur unserer Strahler vertragen. Der Weißabgleich ging total in die Hose. Auf der einen Seite des Bildes war ein deutlicher Gelbstich zu erkennen, obwohl auf der anderen Seite das Weiß schon extrem ins Blaue abgedriftet ist. Dank Gerhard, der das gleich am Anfang auf dem Laptop geprüft hat, konnten wir darauf reagieren: Rollläden zu! Jetzt war der Raum komplett abgedunkelt und nur noch unsere künstlichen Lichtquellen aktiv. Und Voila! Der Weißabgleich klappt einwandfrei.

    Und jetzt gibt’s erst mal ein paar „Making Of“  Bilder zu sehen:

    img_5905

    img_5883

    img_5642

    img_5875

    Und nun die Ergebnisse:

    Mein Fazit zum Shooting:

    Beim Sichten der Bilder ist mir aufgefallen, wie besonders wichtig die richtige Tiefenschärfe und somit die Blendeneinstellung ist. Von den unbrauchbaren Bildern sind die meisten wegen zu geringer Tiefenschärfe rausgeflogen.  Mein Tipp für Eure Food-Foto-Session: Spielt mit der Blende und versucht auch mal höhere Blendenwerte.

    Für alle, die sich mit dem Thema noch mehr auseinandersetzen wollen, hat Ruth eine tolle Leseempfehlung:

    http://veganyumyum.com/2008/09/food-photography-for-bloggers/